Der neue Mazda 5: Spaß auf drei Reihen

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Sieben Sitze, drei Reihen, zwei Schiebetüren, jede Menge Ablageflächen und intelligente Lösungen für Familien

Wollen Sie endlich mal in Ruhe mit Ihrer Frau … im Garten sitzen? Ihre Kinder mal so richtig gut beschäftigen? Unser Tipp: Legen Sie sich den Mazda 5 Sport Line zu!

Der Mazda 5 macht auch optisch was her!

Dessen hintere Schiebetüren sind das reinste Kinderspiel – auf und zu, auf und zu, auf und zu – per Fernbedienung am Schlüssel, unter Gekicher und Gejohle, stundenlang … Aber ernsthaft: Mit dem neuen Mazda-5er steht die zweite Generation des „multiaktiven Kompakt-Vans“ (C-MAV) am Start. Und die hat ’ne Menge zu bieten: Ein echt sportives Außen-Design, das die doch eher würfelige Grundform der Kompaktkutsche optisch geschickt in fließende Linien übersetzt und die wuchtige D-Säule vor dem Betrachter verbirgt.

Mazda 5

Leistung: Drei Benziner (115 PS / 1,8l bis 150 PS/ 2, 0 l) ein Dieselaggregat (1,6 l MZ-CD, 115 PS)
Ausstattung: - serienmäßig beheizbare Außenspiegel helle Xenonscheinwerfer (Sports-Line) - manuelle Klimaanlage, elektrisch höheneinstellbarer Fahrersitz und Fensterheber vorne und hinten, Zentralverriegelung Preis: 28.390 Euro (Sport Line)

Das Cockpit des Familienjapaners bietet bewusst karg gehaltene sportliche Eleganz, Sitzüberzüge aus Leder, bequeme Armstützen, leichte Bedienbarkeit und eine übersichtliche chromapplizierte Mittelkonsole. Leider aber auch eher chinesische Wackelplastikverarbeitung der Seitenflächen vorne und hinten. Dennoch: Der neue 5er vermittelt ein hochansteckendes Rein-und-Losfahr-Gefühl. Bequeme Sitzhöhe und große Panorama-Scheiben verschaffen den vollen Überblick, der deutlich dieselnde Motor (1.6-Liter-Common-Rail mit 85 kW/115 PS) kann zwar seine wahre Natur nicht verbergen, tut aber in Beschleunigung und Endgeschwindigkeit sein allerbestes, um sich als spritziger Benziner zu tarnen. Zudem soll sich der Verbrauch mit 5,2 Litern (kombiniert) in akzeptablen Grenzen halten. Auch die leichtgängige (Sechs-Gang-)Schaltung überzeugt (wohingegen mancher sich wohl erst an die etwas lasche Kupplung gewöhnen muss). Fahrverhalten insgesamt: engagiert gutmütig – mehr sollte man von einem klassischen Kompakten auch nicht erwarten.

Pluspunkte bei Familientauglichkeit und Platz

Drei Sitzreihen – sprich ein (ruckzuck aus dem Fahrzeugboden hochgeklappter) – Sieben-Sitzer! Wo hat man das schon in diesem Segment? Auch Oma und Opa (junggeblieben und gelenkig) hatten bei unserer Testfahrt in Vollbesetzung null Probleme mit Ein- und Ausstieg sowie dem Raumangebot auf den (alles andere als) „Notsitzen“. Allerdings beschränkt sich die Praxistauglichkeit eher auf den Wochenendausflug, denn der durchaus komfortable Laderaum der 5er-Version (410 bzw. 840 Liter) schrumpft in 7er-Maximalauftakelung auf ein Schminkköfferchen pro Person zusammen (110 Liter).

Bahnfahrt erster Klasse

Dennoch verdient der Sport Line das Prädikat „absolut familientauglich“! Die zwei Fernbedien-Schiebetüren sind ein dickes Sicherheits- und Bequemlichkeitsplus beim „Kinderhandling“ im Verkehrsalltag: Ein- und Ausstieg, An- und Abschnallen, Ein- und Ausbau der Kindersitze – kein Malheur. Die umsichtig geplante Innenarchitektur hinten macht die Stärke des Mazda aus. Eine praktische Ablagebox mit Netz (und zwei weitere Staufächer) in der zweiten Reihe, gut zugängliche Getränkehalter (insgesamt acht) und aus den Vordersitzen ausklappbare Tabletts (!) vermitteln das Gefühl einer Bahnfahrt erster Klasse.

Frage an die anderen lieben Autobauer: Warum können das eigentlich nicht alle? Die Technik bietet zudem serienmäßig ESP und Bremsassistent sowie Front-, Seiten-, und durchgehende Kopfairbags (insgesamt sechs), dazu Vier-Kanal-ABS mit Bremskraftverteilung (EBD), Traktionskontrolle (TCS) und dynamische Stabilitätskontrolle (DSC).

Fazit

Der Van für Familien, die viel Platz und technisch-intelligente Bequemlichkeit zum (gerade) noch leistbaren Preis suchen.

Oliver Menner und Familie

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