Präventionsmaßnahmen im Sport- und Kongresshotel Achental

Zweiter Aktiva Medici Kreuzband-Kongress

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Ein Teilnehmer bei der praktischen Durchführung des Risikoscreenings.

Grassau - Alle sechs Minuten reißt in Deutschland ein Kreuzband. Um das Risiko zu minimieren, veranstalteten die Aktiva Medici Gesundheitszentren den zweiten präventiven Kreuzband-Kongress.

Organisator Georg Wallner erklärt die Risikoanalyse.

Verletzungsbedingte Spielerausfälle besitzen nicht nur für Pep Guardiola und den FC Bayern München negative Konsequenzen. Die bei Trainer und Spielern seit Jahren am meisten gefürchtete Verletzung – verbunden mit einer langen Ausfallzeit von mindestens 6 Monaten – ist ein Riss des vorderen Kreuzbandes. Doch nicht nur der Leistungssport ist davon betroffen. In Deutschland reißt alle 6,5 Minuten (!) ein Kreuzband, d.h. pro Jahr summiert sich die Zahl auf 80.000 Personen und somit ein Prozent der Bevölkerung. Im Fußballsport belegen neueste Studien sogar ein zehnfach erhöhtes Verletzungsrisiko, wobei 11% aller Profifußballer in ihrer Karriere mindesten einmal davon betroffen sind.

Da Vorbeugen sinnvoller ist, als sich im Verletzungsfall langwierigen Rehamaßnahmen zu unterziehen, veranstalteten die Aktiva Medici Gesundheitszentren am vergangenen Wochenende den zweiten präventiven Kreuzband Kongress im Sport- und Kongresshotel Achental in Grassau. Zahlreiche Trainer sowie Physiotherapeuten und Mannschaftsärzte regionaler Amateurvereine und DFB-Stützpunkte folgten der Einladung. Unter dem Motto „Wir können nur dem vorbeugen, was wir auch verstehen“ wurde neben medizinischem Basiswissen vor allem praktisches Handwerkszeug für die tägliche Trainingsarbeit zur Risikominimierung einer Erstverletzung und einer erneuten Re-Ruptur vermittelt. Den Kongress leitete Aktiva Medici Sportwissenschaftler Georg Wallner, der durch seine Tätigkeit als Reha- und Athletiktrainer der SpVgg Unterhaching den Kern der Veranstaltung, die Prävention, mit praktischen Erfahrungen aus dem Profifußball anschaulich erläuterte.

Ob muskuläre Dysbalancen, Stabilitätsdefizite oder frühere Verletzungen – verschiedene Faktoren führen zu erhöhtem Risiko einer Kreuzbandruptur. Um die Einflüsse gezielt zu minimieren, sind medizinische Grundkenntnisse sowie das Verständnis zu den Verletzungsmechanismen eine wichtige Voraussetzung. Dabei gibt es vier grundlegende körperliche Schwächen, die zu einer Verletzung führen. In Theorie und Praxis wurde den Teilnehmern erklärt, wie diese mit einfachen Methoden analysiert werden können - selbst für ehemalige Leistungssportler unter den Anwesenden ein Aha-Erlebnis.

Aufbauend auf die analysierten Risikobilder zeigten die Aktiva Medici Sportwissenschaftler den Teilnehmern in einem Praxisworkshop die besten Übungen zur Korrektur der muskulären und koordinativen Defizite. Die passenden Trainingsempfehlungen rundeten die gewonnenen Erkenntnisse der Analyse ab und ermöglichen den wichtigen Transfer in die tägliche Arbeit am Fußballplatz.

Pressemitteilung Aktiva Medici AG  

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