Großer Zug mit über hundert Pferden - Leonhardiritt in Grassau

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Grassau (ch-z) - Die vielen Pferdegespanne prägten am gestrigen Sonntag das Bild des großen Leonhardiritts nach Weiher.

Petrus schickte zeitweilig einige Sonnenstrahlen, dazu etwas Wind, was aber dem schönen Festzug in Grassau keinen Abbruch tat. Den Zug mit über hundert Pferden führte auch diesmal wieder die Grassauer Blasmusi an, die gleich nach den Standartenträgern kamen. Auch Pfarrer Andreas Horn, Grassaus Bürgermeister Rudi Jantke sowie die Bürgermeister der Nachbargemeinden Unterwössen, Schleching und Staudach-Egerndach beteiligten sich und durften in einer Festkutsche Platz nehmen. Mit von der Partie waren auch wieder die historischen Gruppen aus Grassau und Marquartstein sowie die Röckefrauen und Mannerleit. Selbst die Ministranten hatten ein Pferdegespann für sich. Weil die Bundesstraße neu asphaltiert war, führte der Ritt heuer über die Markt-, Aichstraße und schließlich über die Mietenkamer Straße zur wunderschön hergerichteten Leonhardikapelle. Hier spendete Pfarrer Andreas Horn Ross und Reiter den Segen. Neben den Kutschen waren auch viele Reiter dabei, die sich den Segen Gottes holen wollten. Ein Pferd hatte es besonders eilig, warf seine Reiterin ab und kam ohne Reiter noch vor dem Zug in Weiher an. Eine beherzte Passantin stellte sich dem nervösen, noch jungen Pferd in den Weg und konnte dieses beruhigen und einfangen. Der Besitzer nahm das ungeduldige Pferd dankend entgegen, die junge Reiterin kam wenig später frohen Mutes zu Fuß zur Kapelle. Dieser Zwischenfall blieb ohne Folgen, Pferd und Reiterin sind wohlauf. Fotos Tamara Eder

Zurück zur Übersicht: Achental

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser