Kunst belebt künftig die Bahnhofstraße

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Grassau - Die Neugestaltung der Seitenflächen entlang der Bahnhofstraße in Grassau wird den Verkehrsraum aufwerten.

Dies könnte nach Ansicht des Kulturbeauftragten der Gemeinde, Fritz Seibold, noch durch Kunstwerke an besonderen Plätzen erhöht werden.

Die Idee des Kulturbeauftragten fand beim Marktgemeinderat volle Zustimmung. Ihm wurde "grünes Licht" erteilt, nach heimischen Künstlern und Exponaten Ausschau zu halten. Mit dem Aufstellen von Skulpturen und anderen Exponaten könnte der Verkehrsraum eine zusätzliche Bedeutung als Kulturraum erfahren.

Als geeignete Plätze schlug Seibold die Fläche vor dem Anwesen Bahnhofstraße 29 (zwischen Marienapotheke und Noichlhaus) und gegenüber der Postagentur vor. An diesen Stellen könnten Podeste aus Stein errichtet werden und diese dann als Fundament für Kunstinstallationen dienen.

Als "tolle Idee" bezeichnete Christiane Lindlacher (SPD) den Vorschlag von Fritz Seibold. Sie schlug zudem vor, an einem dieser Standorte jungen Künstlern eine Plattform zur Präsentation zu gewähren. Die Kunstwerke könnten dann als Leihgaben auch gewechselt werden. Ob die Ausstellungsobjekte erworben werden sollen oder als Leihgaben ausgestellt werden, interessierte Doris Noichl (CSU). Nach Möglichkeit, so Seibold, sollten die Kunstwerke gekauft werden. Man wisse, dass Künstler auch "leben müssen", allerdings seien Leihgaben natürlich auch nicht auszuschließen.

Mehdi Akbari (UGL) bemerkte, dass man den Blick in erster Linie auf junge, einheimische Künstler richten sollte. Zudem könnten auch zusätzlich ein bis zwei Plätze freigehalten werden, für Künstler, die sich präsentieren wollen. Bürgermeister Rudi Jantke gab aber zu bedenken, es solle nicht alle 50 Meter ein Kunstwerk stehen, sonst würden sie an Beachtung verlieren.

tb/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa

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