Wie Pfarrer Teufel zu Geld kommt

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Regisseurin Kathl Wilhelm im Vordergrund nimmt nach der Probe des ersten Aktes eine Einzelbesprechung vor.

Reit im Winkl - Alfons Teufel hat ein Problem. Alfons Teufel ist Pfarrer in einem kleinen bayerischen Dorf. Sorgen bereitet ihm sein sanierungsbedürftiges Gotteshaus, allein, es fehlt das Geld. Doch Pfarrer Alfons Teufel ist recht phantasievoll beim Finden neuer Geldquellen.

Wie, verrät der Theaterverein Reit im Winkl am Samstag, 3. Oktober, um 20 Uhr im Festsaal mit der Premiere von "Wirbel im Pfarrhaus".

Der Pfarrer probiert`s mit dem Kartenspiel, mit dem Verkauf von schwarz gebranntem Schnaps und schließlich will er die leer stehenden Räume des Pfarrhauses an Urlaubsgäste vermieten.

Eine Zeitlang schaut die kirchliche Obrigkeit dem nicht immer ganz christlichen Vorgehen des Geistlichen mit wachsender Sorge zu, schickt aber dann doch vorsichtshalber einen Kontrolleur in Gestalt von Domkapitular Monsignore Dr. Jüngling.

Wie dieser Kontrollbesuch weitergeht, ist zu sehen im neuen Bühnenstück des Theatervereins am kommenden Samstag, Kathl Wilhelm hat es für ihre vierte Inszenierung ausgesucht und es "Wirbel im Pfarrhaus" genannt. Im Original heißt das Stück "Dem Himmel sei Dank", stammt von Bernd Gombold und dauert eigentlich eine halbe Stunde länger, also ursprünglich zwei Stunden.

"Das Stück hat mich gereizt, weil es witzig ist, nicht so althergebracht und im Umgang mit der Kirche zwar ein bisserl frech, aber nie respektlos." Elf Spielerinnen und Spieler sind in den verschiedenen Rollen zu sehen, "mir war es wichtig, dass sehr erfahrene und gleichzeitig sehr junge Akteure eingebunden werden".

"Einigermaßen aufgeregt"

Und mit Michaela Raubinger auch eine Debütantin. Die 28-Jährige spielt die Figur der "Uschi Engel", ist bei den letzten Proben "einigermaßen aufgeregt" wie sie sagt, aber diese Rolle mache "definitiv sehr großen Spaß."

Selbst ein Bild machen vom heiteren und kurzweiligen Dreiakter können sich die Gäste auch im Laufe der kommenden Spielzeit, wenn das Stück in das Jahresprogramm aufgenommen wird. Karten zu fünf bis sieben Euro mit Kurkarte beziehungsweise je zwei Euro mehr ohne Kurkarte sind erhältlich an der Tourist Info (08640/80027) und an der Abendkasse.

ost/Chiemgau-Zeitung

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