Bald wieder Normalbetrieb

Schon mehrere Meridian-Züge repariert und wieder fahrbereit

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Reit im Winkl - Wegen Dauerregens musste am Montagmorgen die B305 bei Seegatterl gesperrt werden. Inzwischen ist die Straße wieder frei. Am Dienstagmorgen mussten Pendler mit massiven Einschränkungen rechnen. 

UPDATE, Dienstag, 13.35 Uhr:

Nach den Beschädigungen an den Meridian-Zügen durch Oberleitungsstörungen in den letzten Tagen konnte die Meridian-Werkstatt in der Nacht auf Dienstag drei Fahrzeuge wieder reparieren. Zwei werden bereits am Dienstagnachmittag wieder im Einsatz sein, ein weiterer steht dann ab Mittwochfrüh wieder dem Verkehr zur Verfügung.

Am Mittwoch stehen dann insgesamt drei sechsteilige Fahrzeuge wieder zur Verfügung. Ziel ist es, alle Zugleistungen damit zu fahren. Einzelne Schwächungen werden aber noch auftreten. "Dank des außerordentlichen Einsatzes unserer Werkstatt-Mitarbeiter können wir schnell wieder unser Angebot erhöhen. Den Kollegen gilt unser besonderer Dank. Durch ihren Einsatz können wir für die Fahrgäste nach einem Dienstagmorgen mit Zugausfällen wieder weitgehend den Regelfahrplan anbieten", so Fabian Amini, Technischer Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn GmbH.

UPDATE, Dienstag, 09.40 Uhr

Wie ein Mitarbeiter der Bayerischen Oberlandbahn auf Nachfrage von rosenheim24.de mitteilte, ist inzwischen wieder Normalbetrieb bei der Bahn. "Alles ist wieder gut!", erklärte er. Mit Ausnahme der ausgefallenen Züge sei der Betrieb auch zuvor ohne Probleme abgelaufen, erläuterte er weiter. Es habe keine neuen Störungen gegeben.

UPDATE, 22 Uhr: Pressemitteilung Meridan

Der Sturm am Montagmorgen hat die Fahrzeugsituation bei den Meridian-Zügen weiter belastet. Zwei Fahrzeuge mussten nach Kollision mit Teilen der Oberleitung in die Werkstatt gefahren werden. Schon am Freitag wurde ein Zug in Rosenheim durch eine defekte Oberleitung stark beschädigt. Ein weiteres Fahrzeug steht ebenfalls mit Stromabnehmerschaden in der Werkstatt.

Gleichzeitig muss der Hersteller Stadler im Rahmen der Gewährleistung zwingend die Elektronik bei drei weiteren Fahrzeugen überarbeiten, damit die Züge wieder den Regelbetrieb aufnehmen können. Ein weiteres Fahrzeug steht zur intensiven Überarbeitung beim Hersteller, zwei andere Fahrzeuge erhalten die vorgeschriebene Wartung in der Werkstatt.

„Von den 35 Fahrzeugen die wir haben, stehen 10 wegen Schäden nicht zur Verfügung. Das ist für unsere Fahrgäste und für uns eine überhaupt nicht zufriedenstellende Situation“, so Bernd Rosenbusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Oberlandbahn GmbH, die den Meridian betreibt. 

Für Dienstag, den 02.02.2016, wird folgendes Ersatzkonzept geplant:

  • Traunstein – München um 05:16 Uhr Ausfall Zug 79002
  • Traunstein – München um 06:00 Uhr Ausfall Zug 79006
  • Freilassing – München um 06:00 Uhr Zug 79008 verkehrt nur einteilig
  • Kufstein – München um 06:29 Uhr Zug 79060 verkehrt nur einteilig
  • Kufstein – München um 07:02 Uhr Zug 79062 verkehrt nur einteilig
  • München – Traunstein um 06:55 Uhr Zug 79007 verkehrt nur einteilig
  • Traunstein – München um 09:05 Uhr Ausfall Zug 79018.

„Wir werden daher für Dienstag, den 02.02.2016, und wahrscheinlich auch an den Folgetagen unser Angebot einschränken müssen. Wir wissen, dass wir das Rückgrat der Mobilität im Südosten Bayerns sind, daher arbeiten wir mit Hochdruck an Lösungen um für unsere Kunden wieder ein gutes Angebot fahren zu können. Es ist uns völlig klar, dass die derzeitige Situation sich schnell bessern muss. Wir entschuldigen uns für die entstehenden Einschränkungen.“

„Unsere Werkstatt ist intensiv mit der Abarbeitung der Schäden beschäftigt. Auch mit dem Hersteller Stadler stehen wir laufend in Kontakt. Zudem suchen wir nach weiteren Möglichkeiten, die Züge schnellstmöglich wieder auf die Schiene zu bringen und fragen hierfür auch im Ausland nach“, ergänzt Fabian Amini, Technischer Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn GmbH.

Im Laufe des Tages kann es darüber hinaus zu Einsätzen von dreiteiligen statt sechsteiligen Meridian-Zügen von und nach Kufstein kommen. Der Meridian bittet daher seine Fahrgäste, sich zur jeweiligen Betriebslage auf der Homepage www.der-meridian.de zu informieren. Zusätzlich zum Internet erhalten Reisende auch beim 24h Meridian-Servicetelefon unter +49 (0) 8024 997171 jederzeit aktuelle Informationen.

UPDATE, 17.45 Uhr: Pressemitteilung Meridan

Wegen Oberleitungsschäden auf den Strecken Rosenheim – Grafing und Rosenheim – Kufstein kam es am heutigen Montagmorgen zu massiven Verspätungen und Zugausfällen beim Meridian. Die durch den Sturm verursachten Oberleitungsdefekte beschädigten auch mehrere Züge des Meridian am Stromabnehmer.

So musste am Morgen der Meridian-Zug ab Rosenheim um 06:44 Uhr Richtung München hinter einem liegengebliebenen Fernverkehrszug bei Grafing stehen bleiben. Infolgedessen war die Strecke zwischen Rosenheim und Grafing zeitweise komplett gesperrt oder nur eingleisig befahrbar. Die rund 300 Fahrgäste im Meridian blieben aus Sicherheitsgründen im Zug und konnten ihre Fahrt erst gegen 10 Uhr fortsetzen als Mitarbeiter der DB Netz den Schaden an der Oberleitung vorläufig repariert hatten. Seit circa 12 Uhr normalisiert sich der Betrieb wieder.

Trotzdem kann es auch noch bis zum Nachmittag zu Zugausfällen und Verspätungen kommen. Ebenfalls von Sturmschäden beeinträchtigt wurde kurz vorher in Raubling der Zug ab Kufstein um 06:02 Uhr Richtung Rosenheim. Wegen defekten Stromabnehmern musste der Zug in Raubling enden und die Fahrgäste auf den nachfolgenden Zug umsteigen. Der Meridian mit zwei Zugteilen wurde zur Reparatur in die Werkstatt überführt. Darüber hinaus gab es auch Schäden an weiteren Meridian-Zügen.

„Leider wurden auch die Stromabnehmer einiger anderer Züge beschädigt“, erklärt Fabian Amini, Technischer Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn GmbH. „Wir sind derzeit noch dabei, das genaue Ausmaß zu untersuchen. Es ist aber zu befürchten, dass einige Züge eventuell kurzfristig ausfallen und wir daher in den nächsten Tagen einige betriebliche Anpassungen vornehmen müssen. Wir bitten unsere Fahrgäste daher, sich zur jeweiligen Betriebslage auf der Homepage www.der-meridian.de zu informieren und entschuldigen uns für eventuell entstehende Einschränkungen.“

UPDATE, 12.45 Uhr:

Wie soeben bekannt wurde, gab es auch auf zwei Bahnstrecken Behinderungen. Auf der Strecke München - Rosenheim war aufgrund des Wetters zwischen Grafing und Assling die Oberleitung gerissen. Kurzzeitig konnten dort gar keine Züge fahren. Sie wurden über Holzkirchen umgeleitet, was allerdings Verspätungen nach sich zog.

Auf der Bahnstrecke Rosenheim-Kufstein krachte zwischen Brannenburg und Raubling ein Baum in die Oberleitung. Die beschädigte Stelle wird derzeit repariert. Die Strecke ist allerdings eingleisig befahrbar, so dass es nur zu leichten Verzögerungen kommt. Alle Infos zu möglichen Sperrungen gibt es auf den Seiten der Deutschen Bahn und des Meridian.

Die Erstmeldung:

Im südlichen Chiemgau hat der starke Regen die B305 überflutet. Zwischen Reit im Winkl und Berchtesgaden musste die Straße am Montagmorgen auf Höhe Seegatterl wegen Hochwassers gesperrt werden. Einen Überblick über die Verkehrsmeldungen gibt es

HIER

. Gegen 9.45 Uhr konnte die Sperre dann wieder aufgehoben werden.

Hochwasserwarnung im Chiemgau und BGL

Der Hochwasser-Nachrichtendienst Bayern hat zudem eine Hochwasserwarnung für die Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land herausgegeben. Es gebe wegen des Tauwetters und des anhaltenden Niederschlages hohe Vorsättigungen des Untergrundes. In Staulagen sind Niederschläge von bis zu 80 mm pro Quadratmeter gefallen.

Steigende Wasserpegel im BGL und Salzburg

An der Staudach und den Tiroler Achen gilt deswegen derzeit die Meldestufe zwei. Obwohl derzeit keine stärkeren Niederschläge mehr vorausgesagt sind, kann ein weiterer Anstieg von einzelnen Pegeln laut des Dienstes nicht ausgeschlossen werden. Die Warnung gilt vorerst bis Dienstag, 7 Uhr!

Nur kleinere Äste auf den Straßen

Ansonsten verlief die Nacht - trotz des leichten Sturms - jedoch ruhig. Wie Polizeisprecher Andreas Guske auf Nachfrage von chiemgau24.de am Montagmorgen erklärte, habe es lediglich am Morgen einige Einsätze der Feuerwehr wegen einiger kleinerer Äste auf Straßen gegeben. Aber das sei alles "nichts Weltbewegendes" gewesen. Verletzte gab es keine, die genaue Anzahl der Einsätze konnte die Einsatzzentrale der Polizei am Morgen nicht beziffern.

redch24/mw/Radio Charivari

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