Schlechinger Jugendtreff lebt wieder auf

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Die Schlechinger Jugendlichen, die das Gespräch über die Organisation eines Jugendtreffs mit Bürgermeister Josef Loferer und dem Jugendbeauftragten Muck Bauer sowie der Kreisjugendpflegerin Ulli Himstedt führten.

Schleching - Um den Jugendtreff wieder mit Leben zu erfüllen, trafen sich Schlechings Bürgermeister Josef Loferer und Jugendbeauftragter Muck Bauer mit Jugendlichen zu einem Gespräch.

Weitere Gesprächsteilnehmer waren Eltern sowie Kirchenpfleger Georg Stöger, verantwortlich für den Jugendraum im Gebäude des Kindergartens.

Kreisjugendpflegerin Ulli Himstedt vom Landratsamt Traunstein informierte über Erfahrungen aus anderen Jugendtreffs und die Möglichkeiten, wie sich die Jugendlichen selbst organisieren können. Der Jugendtreff solle von den Entscheidungen der Jugendlichen geprägt sein. Bereits ab 14 Jahren können sie selbst Verantwortung und Führungsaufgaben übernehmen. Im Landkreis gibt es 27 Jugendtreffs, die je nach Absprache ein bis drei mal wöchentlich geöffnet sind, manche nur im Winterhalbjahr.

Die Jugendlichen, die Verantwortung übernehmen, erhalten ein Schulung, erklärte Himstedt. Außerdem gebe es für die Jugendtreffs im Landkreis "Vernetzungstreffen" in Form von Wochenendseminaren und gemeinsame Unternehmungen. Die Eltern erhalten Informationen.

Auf die Frage nach den gewünschten Aktivitäten nannten die Jugendlichen unter anderem Ratschen, Musik hören, Filme anschauen, Billard oder andere Spiele spielen. Sie möchten den Treff für die Zwölf- bis 18-Jährigen gemeinsam organisieren und erklärten sich bereit, Verantwortung zu übernehmen. Auch die Eltern wollen sich zum Bereitschaftsdienst einbringen. Der Start ist im September nach den Schulferien vorgesehen.

Der Schlechinger Jugendraum wird derzeit von verschiedenen Gruppen, wie den Kommunion- und Firmungsgruppen, den "Gartenwichteln" zum Basteln oder der Mutter-Kind-Gruppe benutzt, was oft ein Um- und Aufräumen erfordert. Wie Stöger vorschlug, soll der Jugendraum schwerpunktmäßig für die Jugendlichen sein. Nur dann könnten sich die Jugendlichen ihrem Raum selbst gestalten. Bürgermeister Loferer versprach, für die anderen Gruppen Möglichkeiten zum Beispiel im Leseraum oder im Pfarrsaal anzubieten.

Um weitere Einzelheiten festzulegen, ist das nächste Treffen, diesmal ohne Erwachsene, am Donnerstag, 28. Juli, um 18.30 Uhr im Jugendraum vorgesehen.

bre/Chiemgau-Zeitung

Zurück zur Übersicht: Achental

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser