Fünfstelliger Betrag wird investiert

Bis zum Neubau: Bessere Nutzung des alten Bades

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So soll das "Alte Bad" in rund sechs Jahren aussehen.

Unterwössen - 2022 soll es stehen, das neue Ortszentrum "Altes Bad": Bis mit dem Bau begonnen wird, soll die Nutzung in der Zwischenzeit nun aber verbessert werden.

Dort wo noch das alte Hallenbad steht, soll im Laufe der nächsten Jahre ein neues Ortszentrum entstehen: Das "alte Bad". Ungenutzt bleibt die Halle bis zum Neubau aber nicht: Nach wie vor werden Filme gezeigt, es finden Konzerte oder Faschingsveranstaltungen statt. Auf der Gemeinderatssitzung am Montag entschied man sich nun dafür, die Umstände im alten Hallenbad zu verbessern. "Bisher wurde der Boden bei Veranstaltungen meistens nur mit Matten ausgelegt, jetzt soll ein Holzboden eingebaut werden", so Unterwössens Geschäftsleiter Thomas Müllinger im Gespräch mit chiemgau24.de. 15.000 bis 20.000 Euro wird die Gemeinde dafür ausgeben, vermutlich wird Lärchenholz eingebaut.

Insgesamt rechnet man mit Kosten von 5,9 Millionen Euro für den Neubau der Halle - bis zu 60 Prozent an Zuschüssen könnte die Gemeinde bekommen. 2022 will man fertig sein. Der erste Schritt, der Rückbau der Schwimmbadtechnik, wird aber wohl erst im kommenden Jahr angegangen.

Finanzierungskonzept gefordert

Manche Gemeinderäte fürchten die hohen Kosten durch den Hallenneubau: Thomas Beilhack und Sandra Sonntag fordern deshalb ein Finanzierungskonzept für das "Alte Bad". Die Neuverschuldung für die Gemeinde soll auf jährlich eine Million Euro gedeckelt werden, die Betriebskosten dürften 100.000 Euro pro Jahr nicht übersteigen. Ihr Antrag zur Aufstellung eines solchen Finanzierungskonzepts wurde vom Gemeinderat am Montag aber zurückgestellt und wird wohl erst in der Februar-Sitzung behandelt.

xe

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