70 Männer und 23 Frauen nahmen am Traditionslauf teil

Hochgernlauf: 83 Läufer gingen an den Start

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Unterwössen - In knapp 40 Minuten vom Hallenbad zum Hochgernhaus! Dies gelang einem Österreicher beim 17. Hochgernlauf. Insgesamt starteten 83 Läufer/innen:

Optimale Temperaturen bot das Wetter zum 17. Hochgernlauf, zeigte sich ansonsten mit Feuchte und Nebel durchwachsen. Trotzdem fanden 83 Läufer den Weg nach Unterwössen und erlebten einen gelungenen Wettbewerb. 39:28 Minuten nach dem Start am Unterwössner Hallenbad lief der Österreicher Stefan Paternoster vom Scott Running Team am Hochgernhaus ins Ziel. Bei den Frauen blieb die Jüngste, Ramona Niederreuther von der LC Chiemgau-Steigenberger, mit 54:20 Minuten Erste.

Aus dem benachbarten Österreich und aus Augsburg waren die Teilnehmer teilweise durch den Regen angereist. Das lauferlebnis der Vorjahre, so schilderten sie, war einer der Beweggründe, warum sie gekommen waren. So zeigte sich der Organisationsleiter Tom Aberger von der ausrichtende Fußballabteilung im SV Unterwössen zufrieden mit einem Starterfeld von 83 Läufern. Der Untergrund war feucht. Der Nebel und die Wolken zeigten auf, dass es am Zieleinlauf deutlich kälter sein würde. Schlag 10 Uhr gab die Ski-Weltcuprennenläuferin Niki Hronek und ein Böllerschuss eines Gebirgsschützen den Start frei. Das Feld stürmte den Hochgernweg hinauf. Im ständigen Anstieg geht es über 7,5Kilometer Forstwege und eine Höhendifferenz von 905 Meter hinauf zum Hochgernhaus auf 1461 Meter über dem Meeresspiegel.

Auf der Hälfte der Strecke an der Agergschwendtalm versorgten die Helfer der Verpflegungsstation mit Getränken. Immer wieder passierten die Läufer Zuschauer an der Strecke. Die feuerten noch die Letzten im Feld begeistert an. Bei den Männern konnte sich eine Zweiergruppe absetzen, die den Sieg unter sich ausmachte. Am Ende lag Stefan Paternoster knapp 1,5 Minuten vor dem zweitplatzierten Jan Wessely (41:59 Minuten) von der Sinz Sportmedizin. Den dritten Platz erreichte Rainer Nerlich von der LG Stadtwerke München in 45:16 Minuten. Die mit Jahrgang 1987 jüngste Teilnehmerin im Feld, Ramona Niederreuther, hatte sich bis zur Verpflegungsstation Agergschwendt deutlich von ihren Konkurrentinnen abgesetzt. Ungefährdet lief sie ihr Rennen. Zweite unter den 13 Läuferinnen wurde Paula Mangold-Wolf von der PTSV Rosenheim mit knapp zweieinhalb Minuten Rückstand (56:56 Minuten). Dritte der Damen war Anneliese Neumeyer von der TG Salzach mit 58:30 Minuten.

Ältester Teilnehmer unter den 70 Männern war Manfred Jäger, Jahrgang 1949 vom Aicher Holzhausteam BV Bad Endorf. Für ihn sprang bei 53:42 Minuten Platz 36 bei den Männern und der Sieg in seiner Altersklasse heraus. Alleinstarter in seiner Altersklassen und damit Sieger war der jüngste Teilnehmer im Feld Thomas Wagner, Jahrgang 2000, von der LC Chiemgau-Steigenberger. Im Gesamtklassement der Männer blieb ihm bei 50:46 Minuten der zwölfte Platz. Bei den Frauen war die älteste Teilnehmerin Karin Rothenberger, Jahrgang 1952, von der PTSV Rosenheim. Das bedeutete Platz zwölf im Gesamtklassement der Frauen bei 54:20 Minuten.

Nach der Versorgung mit Wasser, Tee und Obst am Hochgernhaus schloss sich dort die Siegerehrung an. Die begehrte Trophäe ist ein aus Holz geschnitzter Adler, der seinen ständigen Platz im Hochgernhaus hat. Auf dem werden nun die jeweils Schnellsten der Damen- und Herrenwertung Ramona Niederreuther und Stefan Paternoster verewigt.

Thomas Aberger aus der veranstaltenden Fußballabteilung im SV Unterwössen zeigte sich mit dem Rennverlauf und den Zeiten zufrieden. Der Lauf blieb verletzungsfrei, alle Teilnehmer erreichten das Ziel. Rund 25 Helfer aus Bergwacht und Fußballabteilung hatten für den reibungslosen Ablauf gesorgt.

fg

Zurück zur Übersicht: Unterwössen

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser