Feuerwehr-Einsatz

Waldrand: Gartenhaus steht in Flammen

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Am Sonntag fiel ein Gartenhaus am Waldrand einem Brand zum Opfer.

Unterwössen - Ein Gartenhaus, das direkt an den Wald angrenzt, fing am Sonntag Feuer. Die Flammen griff auf Äste, die Floriansjünger waren gefragt:

Seit 1957 steht ein großes, schmuckes Gartenhaus im Hintergrund eines Grundstückes am Bichl der Raitner Straße. Wie eingewachsen schmiegt es sich in den Wald an der hinteren Grundstücksgrenze.

Am Sonntagnachmittag - das Außenthermometer zeigte 31 Grad im Schatten - wurde es ein Raub hoch aufschlagender Flammen, die auch das Blattwerk der Bäume ergriffen.

Personen kamen nicht zu Schaden. 

Kurz nach 15 Uhr bemerkte eine Bewohnerin des Haupthauses den Rauch, sah Flammen an der linken Gebäudeseite züngeln und alarmierte sofort Polizei und Feuerwehr. Die Feuerwehr Unterwössen rückte mit rund 20 Mann und Leiterwagen aus und traf kurz darauf am Einsatzort ein.

„Wir wären noch etwas schneller gewesen“, meinte einer der Wehrleute später, „wenn die Verkehrsteilnehmer aufmerksamer gewesen wären.“ Stattdessen richteten einige von ihnen ihre Aufmerksamkeit auf die imposant aufsteigende Qualmwolke, die über der Brandstelle weit sichtbar aufstieg.

Als die Feuerwehr eintraf, loderte das Feuer lichterloh und griff gerade auf die überhängenden Äste über. Mit sofortigem Wasserangriff unter Atemschutzausrüstung verhinderten die Wehrleute eine weitere Ausbreitung des Brandes.

Gartenhaus fällt Flammen zum Opfer

Ein auf der Rückfahrt nach Reit im Winkl angefunkter Notarztwagen fuhr für alle Fälle die Brandstelle an. Während des Erstangriffs legten andere Wehrleute eine rund 150 Meter lange Schlauchleitung an der Einmündung des Schwaigerweges.

Wenige Minuten später hatte die Feuerwehr den Brand auch ohne Einsatz der Drehleiter im Griff. Gegen 15.28 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht, die Wehrleute tränkten weiter die Bäume und suchten nach Glutnestern im Objekt.

Bis auf die Fundamentbalken hatte sich der Brand ausgedehnt. Die Flammen hatten weite Teile aus dem Hüttendach gefressen. Die Ursache für das Feuer ist unbekannt. Allerdings ermittelten die den Vorfall aufnehmenden Polizeibeamten eine ausgelöste Elektrosicherung für die Stromversorgung der Hütte.

Der Schaden wird sich auch angesichts des Hüttenalters auf zwischen 5.000 bis 10.000 Euro belaufen.

Ludwig Flug

Zurück zur Übersicht: Unterwössen

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser