Im Achental: Neues Erdkabel für 1,2 Millionen

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Ein besonderer Tag für mehr Sicherheit in der Stromversorgung für die Bürgermeister Andreas Scheck (rechts), Josef Heigenhauser (links hinten) und Ludwig Entfellner (rechts hinten). Den Abschluss der Bauarbeiten zur Verlegung einer Kabeltrasse für Mittelspannungsstrom vermeldeten von der Bayernwerk Gazmend Kryeziu (links), Roland Schnaitmann (mitte) und Alexander Usselmann (Zweiter von rechts) im Unterwössner Rathaus. Kryeziu ist Leiter des Netzbaus in Kolbermoor, Schnaitmann verantwortlich für die Kommunen und die Kooperationen im Gebiet. Alexander Usselmann steht für die Öffentlichkeitsarbeit.

Unterwössen/Achental - Eine Investition für die Zukunft: Eine neue Erdkabelverbindung im Achental und in Reit im Winkl erhöht die Versorgungssicherheit etlicher Gemeinden.

In einer zweijährigen Bauzeit hat das Bayernwerk ein neues Erdkabel verlegt. Das bringt einen weiteren Stromversorgungsweg über die Gemeinden Unterwössen, Marquartstein und Reit im Winkl.

In Unterwössen informierte Bayernwerk die Bürgermeister Josef Heigenhauser (Reit im Winkl), Ludwig Entfellner (Unterwössen) und Andreas Scheck (Marquartstein) über den Abschluss der Maßnahme.

„Der Strombedarf im Gebiet um Unterwössen bis Reit im Winkl stieg die letzten Jahre kontinuierlich an. Das war für uns Anlass im Frühjahr 2013 eine neue Kabelverbindung zu verlegen. Diese ist jetzt fertiggestellt. Mit der Netzerweiterung sind wir für zukünftige Anforderungen aufgestellt.“ Das erklärte Gazmend Kryeziu, zuständig für den Netzbau im Gebiet des Bayernwerk-Netzcenters Kolbermoor.

Zwischen Marquartstein und Reit im Winkl, berichtet Kryeziu, habe Bayernwerk zwölf Kilometer sogenannte Mittelspannungskabel verbaut. Vorrangig verlegten die Fachleute Mittelspannungserdkabel entlang der Bundesstraße B305. Die Verkabelung am Masererpass schloss zuletzt die Verbindung zwischen Oberwössen und Reit im Winkl. Über diesen Abschnitt freut sich die Oberwössner Wasserversorgung, weil der die Möglichkeit eröffnete, Wasserversorgungsrohre mit einzuziehen.

In die gesamte Baumaßnahme investierte das Bayernwerk 1,2 Millionen Euro. Ein gelungenes Projekt sah Alexander Usselmann, Kommunalbetreuer des Bayernwerks. Er bedankte sich für das

Verständnis der Bürgerinnen und Bürger. Den Gemeinden dankte er für die gute Zusammenarbeit. Den Ball gab für die Bürgermeister Ludwig Entfellner zurück. Er lobte die Zusammenarbeit und die schonende, zeitgerechte Ausführung. Die Bürgermeister sind sich mit Gazmend Kryeziu einig: „Mit dieser Baumaßnahme haben wir die Versorgungssicherheit in der Region um Marquartstein bis Reit im Winkl weiter erhöht.“

Das Netzcenter Kolbermoor der Bayernwerk betreut rund 267.000 Einwohner in 55 Städten und Gemeinden in den Landkreisen Miesbach, Rosenheim und Traunstein. Zu ihren Kernaufgaben zählt die 100-prozentige E.ON-Tochter neben einer sicheren Versorgung den Ausbau und die technologische Entwicklung der Netzinfrastruktur.

So fragten wir Gazmend Kryeziu nach den weiteren Zeitplänen zu der parallelen zweiten, westlichen Mittelspannungsleitung und dem im Anschluss möglichen Abbau der Hochleitungen im Tal. Kurzfristig könne das nicht geschehen, war die Antwort der Bayernwerker. Ohne dass er und seine Kollegen konkrete Zusagen machen könnten, so Kryeziu, es sei derzeit geplant, diese Arbeiten mittelfristig anzugehen. lfl

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