Sommerfest der Deutschen Orchideengesellschaft

Prämierte Orchideen aus Unterwössen

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Neunkirchen/Unterwössen - Traditionell werden beim Sommerfest der Deutschen Orchideengesellschaft die besten Orchideen des vergangenen Jahres geehrt. Der Gastgeber vom letzten Jahr ging auch dieses mal nicht leer aus.

Auch 2016 konnte sich der Orchideengärtner Franz Glanz aus Unterwössen wieder über eine Vielzahl an Auszeichnungen bei der Ehrung der Jahresbesten freuen. Dieses Jahr fand das Treffen in Neunkirchen/Vluyn im Ruhrgebiet statt.

Franz Glanz belegte den ersten, zweiten und dritten Preis für die Besten bei den Orchideenbewertungen vorgestellten Orchideenhybriden. Dabei ragte insbesondere eine Hybride der südamerikanischen Frauenschuhe heraus, das intensiv rot gefärbte "Phragmipedium Jason Fischer" "Kilian", welches die Goldmedaille bei den Hybriden im letzten Jahr gewinnen konnte. 

Ebenso bei den reinen Arten, auch hier machte eine Orchidee von Franz Glanz das Rennen und sicherte dem Unterwössener den ersten Platz, eine weißgrüne Frauenschuhorchidee aus Myanmar, das "Paphiopedilum charlesworthii forma sandowiae", "Maria". 

Auszeichnung für 2 Meter Orchidee

Den Pokal für den ersten Platz bei der Kultur für eine Orchidee wurde durch den Präsidenten der Deutschen Orchideengesellschaft Bernd Treder und seine Vizepräsidentin Monika Eckert überreicht. Der Unterwössener erhielt diesen Preis für eine riesige "Coelogyne cristata" "Wössen" mit einer Vielzahl von großen weißen Blüten, eine Pflanze, welche Franz Glanz und seine Ehefrau Maria bereits seit mehr als 20 Jahren kultivieren. Mit großem Aufwand wird die ausladende Pflanze mit einem Durchmesser von mehr als einem Meter zu den Ausstellungen und Bewertungen gebracht, wenn es wieder gelungen ist, sie zum richtigen Zeitpunkt zur Blüte zu bringen.

Auch bei der Bewertung während des Sommertreffs konnte Franz Glanz wieder eine Vielzahl von Medaillen gewinnen, 2 Bronze- und sogar 11 Silbermedaillen. Insbesondere freute es den erfolgreichen Kultivateur, dass gerade noch rechtzeitig eine ganz seltene Albinoform einer "Cattleya gaskelliana" aus Südamerika ihre riesigen duftenden weißen Blüten öffneten. Auch hierbei war eine Silbermedaille der Lohn.

Bislang waren 2016 schon 6 Bewertungen, 5 weitere werden noch folgen von Norddeutschland, über Berlin bis nach Nürnberg und Esslingen. So ist der Aufwand für jeden teilnehmenden Gärtner groß. Es erfordert neben den gärtnerischen Fähigkeiten, den Kenntnissen zu den Orchideen auch die Bereitschaft viel Zeit für die Bewertungssitzungen zu opfern. So sind dann die Ehrungen der Jahresbesten jedes Jahr der verdiente Lohn für den großen Aufwand.

Olaf Gruß

Rubriklistenbild: © Olaf Gruß

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