Kinder und Lehrer klagten über Beschwerden:

Gasaustritt: Schule in Unterwössen evakuiert!

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Unterwössen - Großalarm gab es am späten Vormittag in Unterwössen: Dort musste die Grundschule evakuiert werden, weil ätzendes Gas ausgetreten war.

UPDATE, 13.20: Pressemeldung: Polizeiinspektion Grassau

Am 15. Juli, gegen 11.55 Uhr, wurde in der Grund- und Mittelschule in Unterwössen ein beißender Geruch im Bereich der Schulküche, welche sich im Keller befindet, festgestellt.

Die Schule wurde daraufhin evakuiert, die Kinder begaben sich in die angrenzende Turnhalle. Die freiwillige Feuerwehr Unterwössen betrat mit Atemschutzträgern das Schulgebäude und stellte fest, dass ein technischer Defekt am Fettabscheider in der Schulküche die Ursache für den beißenden Geruch war.

Das gesammelte Fett konnte nicht abgepumpt werden, dieses begann zu gären und dadurch entstand eine Art Faulgas.Es wurde niemand verletzt.

Der Bereich der Schulküche wird durch die FFW Unterwössen belüftet. Im Einsatz waren 15 Mann der FFW Unterwössen mit Kreisbrandinspektor. Desweiteren war ein Rettungswagen sowie ein Einsatzleiter des BRK im Einsatz.

Schule in Unterwössen evakuiert

UPDATE, 13.10 Uhr:

Neusten Informationen zu Folge haben sich ätzende Gase in einem Fettabscheider gebildet. Zum Glück wurde das austretende Gas rechtzeitig bemerkt - die Schule konnte evakuiert werden, bevor jemand zu Schaden kommen konnte.

Erstmeldung:

In der Grundschule Unterwössen ist es am späten Vormittag zu einem auf den ersten Blick spektakulären Einsatz der Rettungskräfte gekommen. Feuerwehr und Polizei mussten die Grundschule evakuieren, weil Schüler und Lehrer über Reizhusten geklagt hatten.

Wie von vor Ort berichtet wird, habe es aber keine Verletzten gegeben. Die Kinder seien nach Hause geschickt oder von ihren Eltern abgeholt worden. Vermutlich hatte ein verstopfter Fettabscheider im Küchenbereich der Schule Faulgase verursacht, die dann die Beschwerden bei den Lehrkräften und Kindern verursacht hatten. Aktuell ist die Feuerwehr dabei, das Gebäude umfangreich zu belüften. Dies sollte in rund zwei Stunden abgeschlossen sein.

Wie Schulleiter Otto Manzenberger unserem Mitarbeiter vor Ort sagte, sei die Evakuierung völlig problemlos über die Bühne gegangen. Dabei habe sich die Feuerwehrübung bewährt, die erst vor rund einer Woche an der Schule durchgeführt worden war.

kaf/mw

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