Gemeinde braucht Wasserproben

Welche Spuren hinterlässt die alte Mülldeponie?

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Unterwössen - Sie wurde zwar schon vor rund 40 Jahren stillgelegt, doch eine Frage bleibt offen: Hat eine alte Hausmülldeponie auch heute noch Auswirkungen aufs Grundwasser?

Bis in die 1970er Jahre wurde an der Windseestraße eine Mülldeponie betrieben. Hausmüll, Bauschutt und Gewerbeabfälle wurden dort abgelagert. Inzwischen stehen längst Wohnhäuser auf dem Gelände, doch die Gemeinde muss nun untersuchen lassen, welche Folgen sie für das Grundwasser hat.

Schon einmal wurden Teiluntersuchungen durchgeführt: Im Erdreich wurden keine Schadstoffe mehr gefunden, auch ging man von einer "geringen Wahrscheinlichkeit" an Schadstoffen im Grundwasser aus, so Unterwössens Geschäftsleiter Thomas Müllinger im Gespräch mit chiemgau24.de. Um aber auf Nummer sicher gehen zu können, beschloss der Gemeinderat am Montag, im Laufe der nächsten zwölf Monate  vier weitere Proben in Auftrag zu geben. 

Auch Grundwasserströme müssen bei den Untersuchungen berücksichtigt werden. Die Kosten für die Gemeinde verbleiben im vierstelligen Bereich. 

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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