Anbindung der Parkplätze optimieren

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Die "Park & Ride"-Anlage am Endorfer Bahnhof endet derzeit noch vor einer dichten Buschgruppe (Bildmitte). Kurzfristig soll hier aber ein entlastender Straßenanschluss an den Simsseeweg/Hochriesstraße erfolgen und zur Optimierung der Parkplatzsituation beitragen.

Bad Endorf - In der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderates drehte sich viel um die Erweiterung des Geltungsbereiches des Flächennutzungsplans im Bereich des Bahnhofes.

In diesem Zusammenhang beschäftigte sich das Plenum mit der vom Architekturbüro Zeller & Romstetter ausgearbeiteten Planungsvorlage. Diese beinhaltet, dass unter dem Schlagwort "Standortfaktor" eine weitere Verbesserung der Situation auf dem Areal der "Park & Ride"-Anlage (P+R) im Südwesten des Bahnhofgeländes erreicht werden soll. Dieses tragfähige Konzept sieht eine straßenmäßige Anbindung der "Park & Ride"-Anlage an den Simsseeweg/Hochriesstraße in nordwestlicher Verlängerung der bereits bestehenden Parkplätze vor. "Damit entlasten wir nicht nur den bisherigen Verkehrsstrom über die Hochries- und die Geigelsteinstraße, sondern erreichen dadurch auch eine Optimierung der Parkplatzanbindung", erläutert der Geschäftsleiter der Gemeinde, Matthias Maier. Nach der Sacherörterung stimmte das Plenum der dafür notwendigen Flächennutzungsplanänderung im Bereich der ehemaligen BayWa-Heuhalle zum Mischgebiet und zur Fläche für Parkplätze einstimmig zu. Damit einhergehend billigte es auch den vorgelegten Architekten-Planentwurf. Ein dafür erforderliches Emissionsschutzgutachten wird noch erstellt und nach Eingang dem weiteren Verfahrensweg zugeführt. Der Vorschlag von ÜWG-Rat Andreas Krug, bei den Planungen ein Spielhallenverbot mit aufzunehmen, stieß auf breite Zustimmung.

Als Formalie votierten die Räte für die Vereinbarung für die Bereiche des fließenden und ruhenden Verkehrs zwischen dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit und dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd.

Als Ausfluss der schriftlichen Anfrage von CSU-Rat Wolfgang Kirner von Anfang April verständigte sich das Gremium darauf, dass der gemeindliche Rechnungsprüfungsausschuss der Kostenmehrung in Bezug auf die Umbau- und Baumaßnahmen der Chiemgau Thermen genauestens unter die Lupe nimmt. Das dabei ermittelte Prüfungsergebnis soll dann wieder dem Gemeinderat vorgelegt werden.

Im Anschluss daran stellte Bürgermeisterin Gudrun Unverdorben die Sachstände zu den Themen Ausbau Dorfstraße und Hangentwässerung der Dorfstraße im Ortsteil Antwort vor. Nach ihren Aussagen liegt das Kernproblem in diesen beiden zusammenhängenden Themenbereichen bei den unterschiedlichen Ansichten der Straßenanlieger.

Abschließend vergab der Gemeinderat noch die Erstellung der Außentreppe für den Hirnsberger Kindergarten im Rahmen der energetischen Sanierung für ein Kostenvolumen von knapp 29.000 Euro an die Bad Endorfer Firma Kirner.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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