Brand in Aschauer Seniorenheim

Fünf Personen über Drehleiter gerettet - 50.000 Euro Schaden

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Aschau - Brand im Altersheim: Sieben Feuerwehren aus der Umgebung waren im Einsatz. Fünf Personen mussten über die Drehleiter gerettet werden.

Update Mittwoch 14.50 Uhr: Pressemitteilung der Polizei

Ein Zeuge bemerkte gegen 12.30 Uhr, als er mit seinem Auto an dem Gebäude in der Kampenwandstraße vorbei fuhr, dass es aus einer Wohnung im ersten Stockwerk herausrauchte. Der Mann, der zufälligerweise durch seine Tätigkeit als Pflegekraft das Gebäude kannte, setzte sofort einen Notruf ab und begann unverzüglich die Menschen in dem Anwesen zu informieren und sie aus dem Haus zu führen.

Feuerwehrkräfte erreichten wenig später das Anwesen, führten die weiteren noch anwesenden Personen ins Freie und löschten den Brand. Fünf Personen mussten mit einer Drehleiter aus dem 2. Stockwerk ins Freie gebracht werden. Eine Frau kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus.

Die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Bisher haben sich keinerlei Hinweise für eine vorsätzliche Brandstiftung ergeben. Der Sachschaden wird auf bis zu 50.000 Euro geschätzt.

Erstmeldung Dienstag 16.30 Uhr

Brand im Wohnpark Kampenwand in Aschau, sieben Feuerwehren aus der Umgebung waren im Einsatz, der Notarzt, die regionalen Sanitätskräfte mit acht Fahrzeugen und die Bergwacht kamen nicht zum Einsatz. Einsatzleiter Michael Hofmann und Kreisbrandmeister Franz Hügel erklärten, dass der Brand in einem Zimmer im ersten Stock direkt an der Hauptstraße ausgebrochen sei. Der anwesende Hausmeister begann - nachdem er den Brand festgestellt und die Einsatzkräfte alarmiert hatte -sofort mit der Evakuierung der Bewohner; doch durch die hohe Rauchentwicklung war eine Rettung aller über das Treppenhaus zunächst nicht möglich.

Das Treppenhaus war in kürzester Zeit völlig verqualmt. Fünf Personen mussten über die Drehleiter der Feuerwehr Prien über die Balkone aus dem Haus geholt werden. Die zuerst eingetroffenen Aschauer Kräfte löschten das Feuer im ersten Stock und durchsuchten anschließend – zum Teil unter schwerem Atemschutz - das ganze Objekt nach den Bewohnern. Gleichzeitig retteten die Priener die Personen aus den oberen Stockwerken über die Balkone. Alle 25 Bewohner sind in Sicherheit und wohlauf, gab Michael Hofmann bekannt, bis auf das Appartement, in dem der Brand ausgebrochen war, können alle Zimmer wieder genutzt werden.

Kreisbrandmeister Hügel hatte die Feuerwehren von Aschau, Sachrang, Bernau, Frasdorf, Umrathshausen, Wildenwart zum Teil mit mehreren Fahrzeugen und die Priener Drehleiter zu seiner Verfügung am Schadensort; der Sanitätsdienst war mit dem Notarzt, acht Krankentransportfahrzeugen und den Fahrzeugen der Aschauer Bergwachtbereitschaft vor Ort, brauchte aber ins Geschehen nicht einzugreifen. Die Hauptstraße war am Nachmittag mehrere Stunden nicht passierbar.

Heinrich Rehberg

Quelle: rosenheim24.de

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