Aufwändiger Einsatz der Bergwacht

Patient nach Reanimation tot von Kampenwand geborgen

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Aschau - Um 11.58 Uhr begann am Samstag der Einsatz für die Dienstmannschaft der Bergwacht Wasserburg mit einer Meldung, wie sie in der Wandersaison häufig vorkommt: Verletzte Person an der Kampenwand!

Allerdings meldete der zuständige Einsatzleiter wenige Minuten nach der Alarmierung, dass es sich um eine laufende Reanimation handle. Während die Kräfte vom Rettungsstützpunkt Kampenwand und die Kollegen aus Aschau sich zur Unfallstelle aufmachten, befand sich der Rettungshubschrauber Christoph 14 im Anflug. Etwa 15 Minuten nach Alarmierung und noch vor dem Eintreffen des Hubschraubers reanimierten die Bergwachtmänner aus Wasserburg, ausgestattet mit Defibrilator und Notfallrucksack, den Patienten. 

Nach einem kurzen Überflug begann die Besatzung des Hubschraubers ihren Notarzt und einen Tauretter der Bergwacht Aschau in Richtung Einsatzstelle zu fliegen. Aufgrund der aufziehenden Schlechtwetterfront mit starken Turbulenzen musste der Hubschrauber landen, noch bevor er die Einsatzstelle erreichen konnte. 

Aufgrund dessen begann eine äußerst aufwendige Rettungsaktion mit knapp 20 Bergrettern, welche leider nur noch den verstorbenen Patienten ins Tal bringen konnten. Besonders lobenswert war das vorbildliche Handeln der Ersthelfer, welche bereits mit der Reanimation vor dem Eintreffen der Bergwacht begonnen hatten und auch danach noch tatkräftig die Einsatzkräfte unterstützten.

Pressemeldung Bergwacht

Quelle: rosenheim24.de

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