Neue Nutzung des Hotels in Aschau

Hohenaschau: Bundespolizei statt Asylbewerber?

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Wird das ehemalige Hotel Hohenaschau jetzt zu einer Flüchtlingsunterkunft umgewandelt? Bürger wehren sich!

Aschau - Die Stimmung um das Hotel Hohenaschau und die Unterbringung von Flüchtlingen in der Anlage war angespannt. Sorgt jetzt eine Erklärung von Bürgermeister Solnar für Ruhe?

Bis vor das Aschauer Rathaus wollten die besorgten Bürger ihre Forderung nach dem Erhalt des ehemaligen Hotels Hohenaschau tragen. Rund 500 Unterschriften hatte die Initiative bis vorige Woche bereits gesammelt, rund 1.000 sollten es insgesamt werden, erklärte Heribert Lang, selbst Miteigentümer in der Garni-Hotelanlage und Pächter des Restaurants "Zur Burg" im Gespräch mit rosenheim24.de. Ein Vorhaben, das jetzt nicht mehr nötig sein dürfte. Der Bürgermeister der Gemeinde Aschau, Peter Solnar, wandte sich jetzt mit einer Meldung an die Öffentlichkeit.

Die Pressemeldung von Bürgermeister Peter Solnar im Wortlaut

Bereits seit September letzten Jahres ist ein großer Teil des Hotels Hohenaschau bekanntlich von der Bundespolizei angemietet und belegt. Die Anwesenheit wurde, auch hinsichtlich Sicherheitsaspekten, positiv aufgenommen. Der Gemeinde wurde nun am Dienstag, 19. Januar 2016 ein neuer Vertragsabschluss zwischen Bundespolizei und Eigentümergemeinschaft mitgeteilt. Dieser beinhaltet nach Mitteilung der Bundespolizei die Gesamtbelegung der Objekte Eigentümergemeinschaft Hotel Hohenaschau.

Die bisherige und jetzt weiterhin vorgesehene Anwesenheit der Polizeibeamten und auch deren Besuche von zum Beispiel Familienmitgliedern, Freunden und Angehörigen haben in der Gemeinde Aschau im Chiemgau hinsichtlich Tourismus- und Wirtschaftskraft bereits positive Effekte erkennen lassen. Dies betrifft vor allem unseren örtlichen Einzelhandel und die Gastronomie.

Der Gemeinderat wird von der Verwaltung in der Sitzung am Dienstag, 26. Januar 2016 über den aktuellen Sachstand informiert.

Offener Brief trifft auf große Resonanz

Bereits Anfang des Monats hatte sich Heribert Lang in einem Brief an die Öffentlichkeit gewandt. Sein Hauptargument: Mit einer Umnutzung des Hotels "würde der Tourismusort Aschau sein größtes Hotel und sicher auf nicht absehbare Zeit als preisgekrönter Tourismusort wesentlich an Attraktivität verlieren. Zudem steht keine vergleichbare Hotelqualität in dieser Größenordnung mehr am Ort zur Verfügung." 

Quelle: rosenheim24.de

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