Aschauer Hotel muss Flüchtlinge aufnehmen

"Ein Super-Gau für unseren Betrieb!"

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Aschau im Chiemgau - In einem Hotel in Aschau sind jetzt doch 20 Asylbewerber untergebracht worden – und das trotz laufenden Betriebs! Die Pächterin sieht ihre Existenz gefährdet, die Eigentümer-Gesellschaft will sich juristisch wehren.

Wie das Oberbayerische Volksblatt in seiner Montagsausgabe berichtet, hätten die 20 jungen Männer elf Zimmer auf verschiedenen Etagen bezogen. Joachim Konrad, Geschäftsführer der Hotel-Eigentümergesellschaft, sagte dem OVB: „Eine Asylbewerberunterkunft mitten im laufenden Hotelbetrieb ist der Super-Gau für unseren Betrieb!“

Möglich wurde die Unterbringung – entgegen einer anderweitigen Zusage durch die Regierung von Oberbayern – durch die Uneinigkeit innerhalb der Eigentümer-Gesellschaft. Komplizierte Besitzverhältnisse haben laut OVB dazu geführt, dass eine Eigentümerin ihre elf Zimmer nun für Asylbewerber zur Verfügung gestellt hat. Laut Konrad würden sich die Flüchtlinge anständig verhalten, Pächterin Heike Schillbach ist dennoch stark besorgt und fürchtet um ihre Existenz. Es hätte schon erste Beschwerden von Gästen gegeben, weil sich die Asylbewerber mangels Ansprechpartner bei Fragen an die Rezeption des Hauses wenden würden.

Schillbach, die erst 250.000 Euro in die Renovierung des Hauses gesteckt hat, hat laut OVB bereits bei Landrat Berthaler protestiert: „Es kann nicht unsere Aufgabe sein, dass wir uns um diese Menschen kümmern!“ Auch Konrad, der juristisch gegen die Umnutzung vorgehen will, fordert dringend Abhilfe: „Wenn es zu den ersten schlechten Kommentaren in Hotelbewertungsportalen im Internet kommt, können wir zumachen!“

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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