Asylbewerber in Aschauer Hotel

"Müssen Gefahr von Obdachlosigkeit abwenden!"

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Aschau - 20 Asylbewerber sind trotz laufenden Betriebs in einem Hotel untergebracht worden. Die Pächterin fürchtet um ihre Existenz, die Eigentümer-Gesellschaft will klagen - und jetzt spricht auch das Landratsamt!

Das berichtet das Oberbayerische Volksblatt am Dienstag. Sprecher Oliver Winter gibt zu, dass die Situation "äußerst unglücklich" sei, stellt aber gleichzeitig klar: "Wir sind gezwungen zu handeln, um die Gefahr einer Obdachlosigkeit von Flüchtlingen zum kommenden Winter abzuwenden!"

Da die elf Zimmer, in denen die Asylbewerber untergebracht sind, auf verschiedenen Fluren liegen, sei auch eine Trennung vom laufenden Hotelbetrieb nicht möglich, schreibt die Zeitung weiter. Hinzu kommt, dass die Eigentümerin, die die elf Zimmer an den Landkreis vermietet hat, nicht zur Eigentümer-Gesellschaft gehört. Für das Landratsamt handelt es um privatrechtliche Angelegenheiten. „Für uns ist das Gesamtobjekt wie eine Anlage für Eigentumswohnungen zu betrachten“, so Winter im OVB.

Jochen Konrad, Geschäftsführer der Eigentümer-Gesellschaft, will nun vor Gericht rasch eine einstweilige Verfügung gegen die Unterbringung der Asylbewerber erwirken. Sein Hauptargument: Es handele sich um eine nicht rechtmäßige Umnutzung der Räume!

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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