Belegung von Ferienwohnungen in Hotel Hohenaschau

Gericht verbietet Belegung mit Asylbewerbern

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Aschau im Chiemgau - Der Eigentümer einer Hotelanlage in Hohenaschau versprach sich ein sicheres Einkommen, als er elf Ferienwohnungen als Unterkunft für Flüchtlinge dem Rosenheimer Landratsamt anbot. Das Amtsgericht beendete nun den entbrannten Streit mit den 66 anderen Eigentümern der Hotelappartements:  

Der Eigentümer einer Hotelanlage in Hohenaschau versprach sich ein sicheres Einkommen, als er elf Ferienwohnungen als Unterkunft für Flüchtlinge dem Rosenheimer Landratsamt anbot. Nicht einverstanden waren damit die 66 anderen Eigentümer der Appartements der Hotelanlage in Hohenaschau waren damit nicht glücklich. Auch die Bürger der Gemeinde sahen durch die Belegung mit Flüchtlingen den Tourismus gefährdet. Mitte Januar fand deshalb als Zeichen des Protests ein Schweigemarsch für den Erhalt des Burghotels Hohenaschau statt. Auch eine Initiative wurde gegründet; sie sammelte mehr als 1200 Unterschriften und übergab sie dem Bürgermeister.

Nun könnte der Streit endgültig beigelegt sein. Das Rosenheimer Amtsgericht hat einer Unterlassungsklage der anderen Hoteleigentümer Recht gegeben, wie das OVB am Freitag berichtet. Hauptgrund war, dass die Appartements laut einer Nutzungserklärung nur für den Fremdenverkehr genutzt werden dürfen. Das hatte der Angeklagte auch so unterschrieben. 

Sollte er jetzt erneut Asylbewerber beherbergen, drohen ihm bis zu einer 250.000 Euro Strafe. Wie das OVB weiter berichtet, muss sich der Eigentümer schnellstmöglich darum kümmern, aus dem Vertrag mit dem Rosenheimer Landratsamt herauszukommen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie unter ovb-online.de oder in Ihrer gedruckten Heimatzeitung.

Quelle: rosenheim24.de

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