Polizei bestätigt:

Verdacht auf Brandstiftung in Asylunterkunft!

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Prien am Chiemsee - Nach einem Brand im Keller einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber am Dienstagnachmittag hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Die Brandfahnder der Kripo Rosenheim gehen derzeit davon aus, dass das Feuer mutwillig gelegt wurde. Zum Glück wurden keine Menschen verletzt und auch der entstandene Sachschaden blieb verhältnismäßig gering.

50 Bewohner in Sicherheit gebracht

Gegen 14.30 Uhr wurde das Feuer in der Gemeinschaftsunterkunft im Hohertinger Weg bemerkt, als Rauch aus dem Kellerbereich nach oben drang. Umgehend wurden etwa 50 der anwesenden Bewohner aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Prien, Atzing und Greimharting rückten mit zahlreichen Einsatzkräften und Fahrzeugen an und hatten den Brand, der in einem Kellerabteil der Unterkunft ausgebrochen war, sehr schnell abgelöscht. Verletzt wurde zum Glück niemand, alle Bewohner konnten am Abend auch wieder in ihre Zimmer zurückkehren.

Eingelagerte Gegenstände in Brand geraten

Unmittelbar nach Beendigung der Löscharbeiten begannen Beamte des Kriminaldauerdienstes (KDD) bereits mit den ersten Ermittlungen am Brandort. In dem Kellerabteil waren eingelagerte Gegenstände in Brand geraten. Derzeit ist davon auszugehen, dass das Feuer mutwillig gelegt wurde. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf 5.000 Euro geschätzt. Brandfahnder des zuständigen Fachkommissariats der Kripo Rosenheim werden im Laufe des heutigen Tages die Ermittlungen und Untersuchungen in Prien fortsetzen.

Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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