Trachtler hatten Wetterglück bei Jubiläums-Waldfesten in Munzing

Eine Königin feierte mit

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Atzing - Die Trachtler Wetterglück konnten bei ihrer Jahreshauptversammlung auf gelungene Feste zu ihrem Jubiläum zurückblicken.

Petrus war dem Jubiläum wohl gesonnen: Vor 50 Jahren hatten die ersten Waldfeste des Trachtenvereins "Daxenwinkler" in Atzing stattgefunden. Heuer nun hatten die Trachtler Wetterglück und feierten so zwei überaus erfolgreiche und gut besuchte Waldfeste anlässlich des Jubiläums. Eine erfolgreiche Bilanz zogen sie jetzt in der Jahreshauptversammlung im Trachtenheim.

Vorsitzender Toni Hötzelsperger überreichte seinem Stellvertreter Albert Niedermayer eine besondere Auszeichnung: die Ernennung zum Ehrenmitglied der "Daxenwinkler". Seit 25 Jahren gehört er unermüdlich der Vorstandschaft an. Aber auch Hötzelsperger konnte sich über eine besondere Ehrung freuen. Der neue Gauvorstand Michael Huber überreichte ihm die Ehrennadel des Gauverbandes für 40-jährige aktive Trachtentätigkeit im Atzinger Verein.

Schriftführerin Veronika Scholz ließ in ihrem Rückblick noch einmal die Höhepunkte des Jahres Revue passieren. Für ihren Bericht bekam sie ebenso viel Lob wie dann Kassiererin Christine Langmann.

Jugendleiter Florian Röger berichtete unter anderem von 28 Proben. Er erinnerte an die Auftritte der Jugendlichen unter anderem auch auf den beiden Waldfesten und beim Besuch des Chors aus Valdagno.

Der Faschingshoagascht im Trachtenheim mit eigenem Kabarett war dann Thema des Vorplattlers Peter Hötzelsperger. Zwölf Buben und 13 Dirndl hatten das ganze Jahr zusammen geprobt. Sie halfen auch den Frasdorfer Trachtlern beim Aufstellen ihres Maibaums.

Vorstand Hötzelsperger unterlegte seinen Bericht mit einer Reihe von Bildern, die dokumentierten, wie vielfältig engagiert die "Daxenwinkler" sind. "Ein ganzer Haufen Arbeit" sei die Wiederherstellung des Waldfest-Platzes zusammen mit der örtlichen Feuerwehr gewesen", erinnerte der Vorstand. Er schilderte den "chaotischen Zustand" nach dem Sturm im Jahr zuvor.

Im Mittelpunkt der Ausführungen von Hötzelsperger standen die beiden Jubiläumswaldfeste. Viele Besonderheiten habe sich der Verein anlässlich des Jubiläums einfallen lassen, zum ersten Mal sei die Hopfenkönigin aus der Hallertau, Veronika Springer, zu Gast gewesen. Ernst Reiter habe den Prolog über die Geschichte der Waldfeste geschrieben, die dann zwei Kinder beim ersten Waldfest vorgetragen hätten.

Der neue Gauvorstand Michael Huber hob hervor, wie wichtig der Zusammenhalt der Vereine sei. "Die gemeinsamen Ziele schweißen einfach zusammen. Wir vom Vorstand werden alles tun, das Miteinander zu fördern", unterstrich Huber. Er würdigte die Arbeit von Hötzelsperger, der mit Herzblut hinter seinem Verein stehe, und überreichte ihm die Ehrennadel des Gauverbandes.

Bürgermeister Jürgen Seifert, seit kurzem selbst "Daxenwinkler", lobte die Arbeit des Vereins, besonders auf der Jugendebene.

Die "Daxenwinkler" ehrten im Trachtenheim des Vereinshauses auch treue Mitglieder. Für 25 Jahre wurden Monika Bäuerl-Knoll, Sabine Bauer, Rosi Staber und Baron Rasso von Cramer-Klett ausgezeichnet. Hans Wallner und Sepp Huber halten dem Verein schon seit 50 Jahren die Treue, Sepp Riepertinger, Leonhard Bauer und Florian Rauch schon seit 65 Jahren.

daa/Chiemgau-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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