Ausstellung: Chiemgau-Impakt

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Grabenstätt - Der Tüttensee: Toteisloch oder Meteoritenkrater? Machen Sie eine "Zeitreise", 3000 Jahre zurück.

Der Chiemgau-Impakt

 Nach dem gegenwärtigen Stand der Forschung durchschlugen vor 2.000-3.000 Jahren Fragmente eines großen planetarischen Körpers die Atmoshäre mit einer Geschwindigkeit von vielleicht 40 Tausend km pro Stunde und erzeugten ein langgestrecktes, ellipsenähnliches Feld von mehr als 80 Meteoritenkratern in der südostbayerischen Region zwischen Burghausen/Altötting und dem Chiemsee.

Dokumente einer Katastrophe

 Im Zuge von über 60 gezielt angesetzten geologischen Schürfen im Umfeld des Tüttensees bei Grabenstätt und bei einer archäologischen Ausgrabung in Chieming-Stöttham haben sich eindrucksvolle Belege einer Katastrophe ergeben. Viele tausend Jahre nach dem Ende der Eiszeit existiert plötzlich eine geologische Trümmerschicht in 0,5 - 3 Metern Tiefe mit unübersehbaren Merkmalen extremer Druck- und Temperaturauswirkungen, unvorstellbaerer, sonst unbekannter durchgreifender Korrosion der Gesteine, zum Teil dicht durchsetzt mit kleinen Bruchstücken zersplitterter Bäume, mit Knochen- und Zahnbruchstücken, mit eingearbeitete Dokumenten menschlicher Besiedlung - Steinwerkzeuge, Keramikscherben. In Chieming-Stöttham liegt die Impakt- Katastrophenschicht eingebettet zwischen zwei Kulturschichten.

Die Ausstellung ist zugänglich über die Tourist- Information und wie folgt geöffnet:

Montag bis Freitag 09.00 Uhr - 12.00 Uhr

Donnerstag auch 13.30 Uhr - 16.00 Uhr

1. und 3. Sonntag 14.00 Uhr - 16.00 Uhr

Im Zeitraum Mai – Oktober: Samstag / Sonntag 14.00 Uhr – 16.00 Uhr

Für Gruppen auch auf Anfrage (Tel. 08662/419680)

Organisation: Gemeinde Grabenstätt

Autoren der Ausstellung: Chiemgau Impact Research Team (CIRT)

Weitere infos unter www.chiemgau-impact.de

Rubriklistenbild: © re

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