Bad Endorfer Ehepaar um über 50.000 Euro gebracht

"Ein wichtiges Signal für den Verbraucherschutz!"

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Bad Endorf/Traunstein - Ein Rentner-Ehepaar aus Bad Endorf ist von einem Rosenheimer Finanzmakler über den Tisch gezogen worden und bekam jetzt vor dem Landgericht Traunstein Recht.

Das berichten die OVB-Heimatzeitungen in ihrer Mittwochsausgabe. Demnach muss der Allfinanzanbieter, der deutschlandweit seit 45 Jahren tätig ist, dem Ehepaar insgesamt über 51.000 Euro zurückzahlen. Die Rentner hatten vor über zehn Jahren 45.000 Euro in Risikoanlagen gesteckt. Weitere 20.000 Euro flossen in Rendite-Fonds.

Ausschüttungen gab es in den Folgejahren jedoch nur sporadisch, weswegen das Ehepaar eine Entschädigung vom Finanzdienstleiter forderte, so das OVB. Da dieser ablehnte, kam es nun zum Prozess. Dort sagten die Rentner, dass sie eine "sicherheitsorientierte, solide und verlässliche Anlage" gewünscht hätten. Trotzdem habe ihnen der Filialleiter Risikoanlagen aufgeschwatzt, so der Anwalt des Ehepaars gegenüber dem OVB. Der Beklagte sah das laut der Zeitung anders und erklärte, dass das Ehepaar sehr wohl anlagen-erfahren gewesen sei und hohe Rendite angestrebt hätte.

Der Richter entschied jedoch letztlich laut OVB, dass die Klage überwiegend begründet war und gab dem Ehepaar Recht. Obwohl das Urteil noch nichts rechtskräftig ist, sieht deren Anwalt darin ein "wichtiges Signal für den Verbraucherschutz".

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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