An die Gesundheitswelt Chiemgau AG

Marktgemeinde will Immobilien veräußern

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Die Chiemgau Thermen in Bad Endorf.

Bad Endorf - Zuletzt sah es wieder so aus, als wären die Thermen auf dem Weg der finanziellen Gesundung. Doch jetzt will die Marktgemeinde genau diese Immobilie veräußern.

Die enge wirtschaftliche Verstrickung zwischen der Marktgemeinde und der Gesundheitswelt Chiemgau AG (GWC AG) soll entflechtet werden. "Mit großer Mehrheit hat der Bad Endorfer Gemeinderat nun beschlossen, konkrete Schritte in diese Richtung einzuleiten", hieß es an diesem Mittwoch in einer Pressemitteilung der Marktgemeinde. Der Beschluss basiere auf intensiver Vorbereitung durch die Verwaltung und der Logistik Kompetenz Zentrum Prien GmbH unter Leitung von Bürgermeisterin Doris Laban und Karl Fischer. "In  mühsamer Kleinarbeit wurden  Unterlagen über Besitz- und Vertragsverhältnisse aufgespürt, sortiert, analysiert und mit juristischer und kaufmännischer Unterstützung bewertet, die alle Beteiligten erstmals in die Lage versetzen, in konkrete Handlungen einzutreten", so die Stellungnahme aus dem Rathaus. 

Und weiter heißt es: "Verhandelt  wurde über ein Angebot der GWC AG, die Immobilien der Marktgemeinde Damit wird sich die jahrzehntelange Konfliktsituation des Marktes, in der ständig zwischen Interessen als Verpächter und als Anteilseigner abgewogen werden musste, endlich entschärfen." 

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(Therme, Simssee Klinik, Ströbinger Hof) zu übernehmen. Die Rolle Bad Endorfs als Aktionär (76 Prozent des Aktienkapitals) bleibt davon unberührt.

Durch die Transaktion könne die GWC AG nun aus eigener Kraft Investitionen tätigen. Doch ganz in trockenen Tüchern scheint der Verkauf noch nicht zu sein: "Nun gilt es auf Basis der umfangreichen Analysen und dem vorgestellten Gesamtkonzept auf dem Verhandlungswege einen Interessenausgleich zwischen Marktgemeinde und GWC AG herzustellen. Nach Abschluss der Verhandlungen mit der GWC AG wird der Marktgemeinderat entscheiden, ob seine Verhandlungsziele erreicht und damit die Entflechtung umgesetzt werden kann."

Quelle: rosenheim24.de

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