Beim zweiten Anlauf passte alles

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Übersee - Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Die Grünen haben jetzt ihren Antrag für ein Tempolimit auf der A8 im Gemeindebereich Übersee doch durchgebracht.

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Nun steht dem Antrag für ein Tempolimit auf 120 Stundenkilometer auf der A8 zwischen Rosenheim und Salzburg im Gemeindebereich Übersee an den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann nichts mehr entgegen. Beim zweiten Anlauf hat Gemeinderat Anton Stefanutti (Bündnis 90/Die Grünen) in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates seinen Antrag mit nur zwei Gegenstimmen durchgebracht.

Wie berichtet, war der erste Antrag Stefanuttis in der Sitzung am 15. März durchgefallen, weil kleine, aber wesentliche Passagen im Antrag für Übersee nicht passten. Inzwischen hatte der Rat alles überarbeitet und auf die Überseer Belange abgestellt.

Geblieben waren Stefanuttis Argumente, dass eine Begrenzung der Geschwindigkeit gleichbedeutend sei mit Lärmschutz, Umweltentlastung, mehr Sicherheit und einer Verbesserung des Verkehrsflusses. Im Übrigen sei ein entsprechendes Tempolimit bereits in den Anliegergemeinden Anger und Piding durchgesetzt worden.

Paul Reichl (CSU) wollte den Antrag noch um den Aspekt ergänzt wissen, dass ein Tempolimit durch weniger Unfälle auch einen Schutz für die angrenzenden Schutzgebiete darstellt. Oliver Engels (CSU) plädierte außerdem dafür, das Sicherheitsbedürfnis mit den erhöhten Unfallstatistiken von Polizei und Feuerwehr auf diesem Streckenabschnitt zu belegen.

Gegen den Antrag stimmten die Gemeinderäte Peter Stöger (CSU) und Michael Rudroff (Freie Bürgerliste) ohne Begründung.

vd/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa

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