Nach dem Ende des Kletterberges in Bernau 

Gibt´s einen Ersatz für den Eisberg im Strandbad?

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Bernau - Das Aus für den Chiemsee-Eisberg im Strandbad Felden sorgt für Unmut bei Groß und Klein. Aber warum gibt es keine Aufsichtsperson? Wir haben bei der Gemeinde nachgefragt: 

Die Bernauer Wichtl haben vor rund drei Jahren Groß und Klein eine Freude gemacht. Im Rahmen eines großen Familienfestes haben sie der Gemeinde Bernau einen "Eisberg" für deren Strandbad in Felden spendiert. Jahrelang war er DIE Attraktion neben dem Sprungbrett und dem Beachvolleyball- und Fußballplatz im Strandbad.

Aber dieses Jahr war es die letzte Saison für den Kletterberg. In der jüngsten Bürgerversammlung beschloss der Gemeinderat das Ende des Eisberges. Das schwimmende Wasserspielzeug wurde jährlich vom Bauhof Mitte Mai auf- und Ende September abgebaut. Nachdem zwei Schwimmer Rippenverletzungen erlitten haben wurde wieder verdeutlicht, dass er zu große Gefahren birgt. 

Szenen wie diese gibt´s im nächsten Jahr nicht mehr

Wie die Gemeinde Bernau am Chiemsee auf Anfrage von rosenheim24.de mitteilte, ist auch eine Aufsichtsperson keine Option gewesen. Da auch spät am Abend noch Personen vom Chiemsee-Eisberg gesprungen sind, hätte demnach eine 24-Stunden-Überwachung erfolgen müssen. Hinzu käme, das wie die Versicherung gegenüber der Gemeinde erläuterte, diese Person strafrechtlich keine Haftung übernehmen könne. Auch die Kosten wären dafür auf Dauer zu teuer gewesen.

Wasserpegel bereitete Probleme 

Die Gemeinde Bernau war von Anfang an in die Überlegungen, einen Eisberg im Strandbad Felden aufzustellen, eingebunden. Dass der niedrige Wasserstand im Sommer Probleme bereiten könnte, war bereits bekannt. Seit Jahrzehnten sperrt die Gemeinde bei zu niedrigem Wasserstand sowohl das Sprungbrett als auch die Rutschen im Strandbad – vor drei Jahren kam entsprechend der Eisberg dazu.

Besonders im letzten Jahr wurden die Probleme mit dem Wasserspielzeug deutlich. Durch den geringen Wasserpegel im Sommer waren die Ketten, welche den Berg befestigten, zu lang. Dadurch ist er sogar mehrmals umgekippt

Den Massen an Kindern und Jugendlichen, war der Pegel allerdings egal, sie sprangen trotzdem von der Spitze des Kletterberges ins kühle Nass. Dennoch wurde reagiert und der Steg manchmal gesperrt, was die Gefahr verdeutlichte. Die Gemeinde Bernau plant zum Ersatz allerdings keine neue Attraktion am Chiemsee. Auch was mit dem Kletterberg nun passieren wird ist noch völlig unklar. 

Quelle: rosenheim24.de

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