CSU will mit Gemeinden mehr zusammenarbeiten

CSU setzt auf enge Kooperation vom Kreis mit Gemeinden

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Stellte sich als sachkundiger und engagierter Kommunalpolitiker vor: CSU-Landratskandidat Wolfgang Berthaler mit Kreisvorsitzendem und Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Bernaus Bürgermeisterkandidat Christian Hügel in der ersten Reihe.

Bernau/Hittenkirchen - Auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Gemeinden und den Gemeinden untereinander setzt die Landkreis-CSU.

Beim traditionellen Politischen Aschermittwoch der in Hittenkirchen warben Landratskandidat Wolfgang Berthaler und Bernaus Bürgermeisterkandidat Christian Hügel für ein verzahntes Zusammenwirken, etwa beim Tourismus. Beide streben baldmöglichst einen Zusammenschluss des Rosenheimer mit dem Traunsteiner Tourismusverbands an. „Ich stehe für eine intensive Kooperation. Dann werden wir als Landkreis und Gemeinden gemeinsam Erfolg haben“, betonte Berthaler. Vor über 100 Gästen erläuterte der Landratskandidat seine Ziele für den Landkreis Rosenheim. Er setze auf „hochwertige Bildung, leistungsfähige Infrastruktur, gute Krankenhäuser und eine mittelständisch strukturierte Wirtschaft“. Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner lobte die „hervorragende Mannschaft im Landkreis und in Bernau“ und rief auf, die CSU-Kandidaten zu unterstützen. Auch die Chiemgauer CSU-Kreistagskandidaten stellten sich in Hittenkirchen vor.

Für einen Aufbruch und ein „Miteinand‘ für Bernau“ will Christian Hügel eintreten. Der Bernauer Bürgermeisterkandidat betonte, bei vielen Themen gebe ist im Ort Übereinstimmung. „Deshalb kommt es darauf an, wie ein neuer Bürgermeister die Gemeinde und Verwaltung führt“, sagte Hügel. Er stehe für eine bürgerfreundliche Verwaltung und eine intensive Kommunikation mit der Bevölkerung. „Ich werde mir jedes Anliegen genau anschauen und versuchen zu helfen.“ Hügel betonte, er setze auf „Lösungen mit dem gesunden Menschenverstand“. Er könne auch mal sehr sturköpfig sein, wenn die Bürger nicht zu ihrem Recht kämen. Bei den künftigen Investitionsmöglichkeiten forderte der CSU-Gemeinderat „mehr Ehrlichkeit und keine übermäßigen Erwartungen“. „Ich mache keine leeren Versprechungen.“ Erneut bot Hügel eine offene Zusammenarbeit im Gemeinderat an. „Wenn es um die Interessen von Bernau geht, ist mir egal, woher gute Ideen kommen.“ Es zählten aber Taten, nicht Reden und Ideologie. „Ich will ein Bessermacher sein, kein Besserwisser.“

Den Tourismus sehen Hügel und Berthaler als „wesentlichen Wirtschaftsfaktor für die Region“. „Wir müssen weg vom Kirchturmdenken, auf unsere Stärken setzen und die Leistungsträger im Tourismus unterstützen, wo es geht“, sagte Hügel. Berthaler ergänzte, er habe bereits mit dem Traunsteiner CSU-Landratskandidaten ausgelotet, wo eine bessere Kooperation nötig sei. Er erinnerte, dass jeder fünfte Arbeitsplatz im Landkreis vom Tourismus abhänge. Vom Tourismus profitierten nicht nur die Beherbergungsbetriebe und die Gastronomie, sondern auch der Handel, das Handwerk und die Dienstleister.

Unter Moderation von Kreistagskandidat und Zweitem Bürgermeister Matthias Vieweger stellten sich die Chiemgauer CSU-Kreistagskandidaten vor, die fast vollständig nach Hittenkirchen gekommen waren. Bürgermeister Klaus Daiber wünschte den Kandidaten viel Erfolg und überreichte Berthaler als persönliches Geschenk ein Hufeisen als Glücksbringer für die Wahl.

Pressemitteilung der CSU Bernau-Hittenkirchen

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