Vergiftet: So geht es "Filou" heute

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Chieming - Martin Grassler ist überglücklich: Seinem BRK-Rettungshund "Filou" geht es nach der Vergiftung endlich wieder besser. Der Täter ist aber immer noch auf freiem Fuß.

Der 30. Januar 2013 wird Martin Grassler, Staffelleiter bei der Rettungshundestaffel des Traunsteiner Roten Kreuzes, noch lange im Gedächtnis bleiben. An diesem Tag war er, zusammen mit seinem fünf Jahre alten Entlebucher Sennenhund "Filou", auf einem Feldweg bei Chieming unterwegs. Beim Spielen ging der BRK-Rettungshund in ein angrenzendes Schilffeld. "Als Filou wieder herauskam, hat er plötzlich geschwankt und konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten", so Grassler.

Er fuhr sofort zum Tierarzt nach Altenmarkt, der erstmal den Kreislauf des Hundes stabilisierte. Danach ging es für "Filou" weiter zur Uniklinik nach München, wo er zwei Tage stationär behandelt werden musste. "Mittlerweile geht es ihm körperlich wieder gut und auch geistig gehen wir davon aus, dass keine Schäden geblieben sind." Grassler hofft jetzt, dass "Filou" bald wieder als BRK-Rettungshund arbeiten kann. "Wir werden es am Wochenende jetzt testen. Ich gehe davon aus, wenn er seine Kondition wieder hat, dass er auch wieder eingesetzt werden kann."

Von dem Täter, der die Giftköder ausgelegt hat, fehlt aber weiterhin jede Spur. Zwei Privatpersonen haben für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, eine Belohnung von 1000 Euro ausgelobt. Wie uns Grassler jetzt mitteilte, soll sich am vergangenen Sonntag ein weiterer Hund in dem gleichen Schilffeld eine Vergiftung zugezogen haben. Bei der Polizei war zu diesem Fall aber bislang noch keine Meldung eingegangen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Traunstein unter Tel. 0861-9873-205 entgegen. Für Hundehalter speziell im Bereich Chieming gilt weiterhin: Hunde bitte an der Leine führen und besonders darauf achten, dass diese nichts aufnehmen und fressen.

Rubriklistenbild: © ps

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