Bunter Maimarkt lockte viele Besucher

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Grabenstätt - Die Regenwolken waren längst abgezogen, als am Sonntag gegen 9 Uhr die ersten erwartungsfrohen Besucher auf dem traditionsreichen Maimarkt eintrafen.

Die rund 40 gewerblichen Fieranten hatten sich schon deutlich früher am Marktplatz in der Marktstraße und Tüttenseestraße eingefunden, um ihre Stände und ihre Verkaufswagen herzurichten und möglichst einladend zu dekorieren. Das Warenangebot war wieder breit gefächert und äußerst reichhaltig. Heimische Naturprodukte, kulinarische Schmankerl und deftige bayerische Brotzeiten wurden ebenso angeboten wie Gebrauchsartikel, Spielzeuge, Textilien, Schmuck und sonstige Accessoires.

Ein besonderer Anziehungspunkt war der imposante Flohmarkt entlang der Tüttenseestraße, der mit seinen gut 70 Ständen gar nicht enden wollte. Zwischen Krusch und Krempel konnte das geschulte Auge auch das ein oder andere Schnäppchen ausmachen.

Besonders gesellig und bisweilen auch feucht-fröhlich ging es am traditionellen Weinstand der Soldaten- und Kriegerkameradschaft Grabenstätt sowie an den Verköstigungsständen der Zimmerstutzen Schützengesellschaft Grabenstätt/Chiemsee und des hiesigen „Bulldogvereins“ zu.

Der Elternbeirat des Kindergartens kümmerte sich im Pfarrsaal (Maimarkt-Café) um das leibliche Wohl der Gäste. Die jüngsten Besucher vergnügten sich beim Ponyreiten, auf der Hüpfburg, beim Klettern mit der Bergener Bergwacht sowie beim Süßigkeiten-Naschen und Eisschlecken. Frisch gestärkt ging es dann am Marktplatz aufs Nostalgie-Kinderkarussell, das als Neuheit angekündigt worden war und sich stundenlang drehte. Strahlende Kindergesichter gab es auch beim Ballonflugwettbewerb des Fremdenverkehrsvereins. Ein Großteil der ersten 200 Ballone machte sich in westliche bis südwestliche Richtung davon. Bleibt nur zu hoffen, dass es mehr Rückmeldungen gibt als im Vorjahr.

Maimarkt in Grabenstätt

Für die zünftige Blasmusik sorgte vormittags die Musikkapelle Grabenstätt unter der Leitung ihres Dirigenten Christian Bergmann. In der Schlossökonomie gab es ein letztes Mal die eindrucksvollen Bilder des Überseeer Aquarell-Malers Sepp Heldmann zu bewundern. Reges Treiben herrschte auch beim „Tag der offenen Tür“ in der Sport- und Mehrzweckhalle und am Fernwärme-Heizwerk, die am Vortag feierlich eingeweiht worden waren. Um die zukunftsträchtigen Themen „Energiewende“ und „Erneuerbare Energien“ ging es beim gut besuchten Bioenergietag des Ökomodells Achental und der Gemeinde.

mmü

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