Country-Fest: Mode, Trucks und viele Cowboys

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Bernau - In den vergangenen Tagen trafen sich wieder zahlreiche Country- und Westernfans, Familien und Line-Dance-Gruppen im Chiemseepark Felden zum bekannten "Chiemsee Country Festival".

Trucks und Reitvorführungen waren zu bewundern, "Bullriding" war angesagt, eine Händlerstraße öffnete seine Pforten. Und im Festzelt gab's ein buntes Programm - das war das "Chiemsee Country Festival" 2011.

Alois Müller, der Wirt vom "Badehaus" veranstaltete das viertägige Westernfestival, das gestern zu Ende ging und zu den größten seiner Art zwischen München und Salzburg zählt, heuer bereits zum vierten Mal. Einzige "konstante Unkonstante" war dabei das Wetter, das vor allem am Freitagabend zahlreiche Festivalbesucher zwang, sich ein trockenes Plätzchen zu sichern.

In der Händlerstadt war wie immer eine bunte Auswahl an Schmuck, Bekleidung, Los- und Wurfbuden geboten wie auch allerlei Kleinkunst und schicker "Krimskrams" zu haben war. Ponyreiten, Kettenkarussell, "Bullriding" und Schminkstand rundeten das Angebot ab. Und die Speisekarten waren abwechslungsreich

Für Stimmung im Festzelt sorgten mehrere Gruppen - unter anderem auch die "Chiemsee Cowboys".

Höhepunkt am Samstag und Sonntag waren die Modenschauen der Händler im Zelt. Silvias hochwertiger Silberschmuck mit Arizonatürkisen und Ilonas bequeme Freizeitmode ergänzten die lässige Country- und Westernbekleidung sowie hinreißende Saloonmode in Samt, Seide, Spitze und heißem Leder, präsentiert von den Models der "Chiemseenixen" Katrin, Janine, Micha, Susanne, Uli und Bene sowie Nachwuchsmodel Tom und Hund Rocco.

Auf dem Gelände des ehemaligen Campingplatzes versammelten sich zur Freude der Besucher ab Samstag zahlreiche Trucks. Schwere, chromblitzende Boliden erregten ebenso Aufmerksamkeit wie die mit fantasievollen Airbrush-Arbeiten aufgemotzten Sattelzüge und Führerhäuser.

Originalität und Fantasie bestimmten das Bild, der mit viel Stolz und Liebe zum Detail verschönten "Könige der Straßen". Schneetiger, Elche, Wölfe, Szenen aus dem Leben im "Wilden Westen" und vieles mehr war zu sehen. Aber auch kleinere Fahrzeuge, Wohnmobile und Jeeps mischten sich unter die großen Brüder, beeindruckten die Besucher ebenso mit liebevollen Details, Verzierungen und den beliebten amerikanischen Nummernschildern.

Reitvorführungen gaben einen Einblick in die Arbeit mit Westernpferden. Mit Ruhe und Gelassenheit dem Pferd Hilfen zur korrekten Ausführung seiner Arbeit zu geben ist das Ziel des "Horsemanship", das gelegentlich auch als "Dressur der Westernpferde" bezeichnet wird.

Für zahlreiche Line- Dance-Gruppen ist das Festival in Bernau ein "Muss" im Kalender, für das sie auch weite Anreisewege in Kauf nehmen. So tanzten einheimische Gruppen wie die "Smoking Socks" aus Bernau und die Grassauer "Country Rebellen" unter anderem mit Formationen aus Innsbruck, Salzburg und der Steiermark zu Live-Musik der "Chiemsee Cowboys" und von "Maud & Ric", sowie zur "New Country- und Westcoast-Musik" von "Taxus", die allesamt viel Stimmung ins gut besuchte Festzelt brachten.

or/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © Berger

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