E-Plus rüstet Mobilfunkstation auf

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E-Plus erweitert den Mobilfunkstandort auf dem Höhenberg. Das Unternehmen montiert eine zusätzliche Senderanlage für den Aufbau des UMTS-Netzes an den Masten.

Rimsting - Der Mobilfunkbetreiber E-Plus erweitert seinen Standort in Rimsting.

Neben dem "Global System for Mobile Communication" (GSM) will das Unternehmen künftig auch das "Universal Mobile Telecommunications System" (UMTS) anbieten.

Zu diesem Zweck installiert E-Plus am Mobilfunkmasten auf dem Höhenberg in der Nähe von Pinswang eine weitere Sendeanlage. Der Gemeinderat hat die Pläne zur Kenntnis genommen.

GSM verkörpert den bislang gängigen technischen Standard im Mobilfunk, UMTS ist die Weiterentwicklung. E-Plus betreibt einen Standort in der Gemeinde Rimsting: Das Unternehmen unterhält eine GSM-Sendeanlage am Mobilfunkmasten in Pinswang - an jenem Masten, der Vodafone, einem anderen Mobilfunkbetreiber, gehört und den Vodafon für sein eigenes Netz nutzt. E-Plus erweitert seinen Standort in Pinswang und montiert an den Masten eine weitere Sendeanlage.

E-Plus will ein UMTS-Netz aufbauen. Die Nachfrage nach leistungsfähigen und mobilen Übertragungstechnologien wachse, so der Mobilfunkanbieter in einem Schreiben an die Gemeinde Rimsting. Aus diesem Grunde wolle E-Plus auch in Rimsting investieren.

Um die Versorgung in der Chiemseegemeinde zu verbessern, sei, so das Unternehmen weiter, eine neue Station für das UMTS-Netz dringend nötig. E-Plus setze sich zum Ziel, den bereits bestehenden eigenen E-Plus-Standort auf dem Mast von Vodafone auf dem Höhenberg mit einer weiteren Sendeanlage für das UMTS-Netz auszubauen. Die Gemeinde könne jedoch gemäß dem Mobilfunkpakt II eigene Alternativstandorte für die benötigte Station erarbeiten und der Firma Alcatel, sie arbeitet im Auftrag von E-Plus, mitteilen.

Bürgermeister Josef Mayer erinnerte an die Standortsuche des Mobilfunkbetreibers "O2" und die anschließenden Diskussionen. In einem Bürgerentscheid habe sich der Ort schließlich gegen die Errichtung neuer Stationen ausgesprochen. Gemäß diesem Grundsatzbeschluss beteiligt sich der Gemeinderat jetzt auch nicht an einer Standortsuche für E-Plus.

In der Diskussion wunderte sich Mayer, dass auf dem Masten immer noch Platz für weitere Sendeanlagen sei. Sofern der Mast aber nicht erhöht werde, könne die Gemeinde auch keine Einwände gegen eine weitere Aufrüstung geltend machen.

Klaus Bauer (CSU), der sich schon seit längerem für eine Verbesserung der Mobilfunkversorgung einsetzt, stellte fest, dass der Sendemast auf dem Höhenberg im Bereich der Gemeinde Rimsting, aber oberhalb von Prien liege. Die Nachbargemeinde werde von der Sendeleistung wohl am meisten profitieren. Ob es eine Verbesserung für den rund drei Kilometer südlich davon entfernt liegenden Ort Rimsting gebe, bleibe abzuwarten.

th/pü/Chiemgau-Zeitung

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