Nach Petersfeuer

18-Jähriger rennt durch Petersfeuer und stolpert

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Frasdorf - Eigentlich war das Petersfeuer bereits fast erloschen, als eine Gruppe Jugendlicher noch gemütlich beisammen saß. Ein 18-Jähriger wollte offensichtlich durch die Reste des Feuers laufen - mit schlimmen Konsequenzen

Die eigentliche Feier war bereits vorbei als am frühen Samstagmorgen noch eine Gruppe mehrerer junger Leute in geselliger Runde um das bereits erloschene Petersfeuer im Bereich Frasdorf saß. 

Es war wohl ausschließlich Übermut, dass ein 18-Jähriger plötzlich aufstand, über die Absperrung der Feuerstelle stieg und offensichtlich durch die Reste des Feuers laufen wollte. Unglücklicherweise stolperte er schon nach wenigen Schritten und fiel vollständig in den großen Gluthaufen mit sehr starker Resthitze. Der junge Frasdorfer erlitt dabei schwerste Verbrennungen an Armen und Beinen und hatte auch heiße Dämpfe eingeatmet. 

Aufgrund der Art der Verletzungen war Lebensgefahr nicht auszuschließen. Die Freunde hatten sofort Erste Hilfe geleistet und den Rettungsdienst verständigt. Der Notarzt veranlasste die Verbringung des Verletzten mit einem Rettungshubschrauber in das Zentrum für Verbrennungen im Klinikum München-Bogenhausen. 

Nach den bisherigen polizeilichen Ermittlungen ist ein Verschulden anderer Personen an dem Unfall nicht erkennbar. Insbesondere bestehen auch keine Erkenntnisse für eine abgesprochene „Mutprobe“ oder einen ähnlichen Hintergrund. Und das Wichtigste: Der junge Mann ist nicht mehr in Lebensgefahr und die Ärzte sind auch hinsichtlich des weiteren Behandlungsverlaufs zuversichtlich.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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