Der Schnaps kam durch die Sicherheitskontrolle

Miss Herbstfest traf den "hübschen" US-Präsidenten

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"Look there" - Barack Obama zeigt zur Kamera. Links neben ihm in Tracht: Theresa Freund

Bad Endorf - Von dieser Begegnung wird sie noch ihren Enkeln erzählen: Miss Herbstfest 2011, Theresa Freund, traf Barack Obama. Wie die Oberbayerin zu dieser Ehre kam:

Das Titelbild von Theresa Freunds Facebook-Seite. Zum Vergrößern HIER klicken.

Dieses Foto (links) ist das neue Titelbild auf ihrer Facebook-Seite: Der US-Präsident schaut in ihre Augen. "Thesi", wie sie von ihren Freunden genannt wird, strahlt in ihrer festlichen Tracht. Was sagt man in so einer Situation? "Man kriegt keinen Ton heraus! Mehr als ein 'Hello, Mister President' ist nicht drin gewesen", gesteht Theresa Freund (27) leicht verlegen am Telefon. Eine der Frauen traute sich dann aber doch nach einem Selfie zu fragen, was Obama ohne Umschweife mitmachte.

Es war ein großer und unvergesslicher Tag, nicht nur für die ehemalige Miss Herbstfest 2011, sondern für die Bad Endorfer Gebirgsschützenkompanie um Hauptmann Josef Entfellner, Ehren-Oberleutnant Peter Freund und Gauhauptmann Fritz Kelzenberg insgesamt. Dankbar sind sie für das, was Landeshauptmann Karl Steininger für sie eingefädelt hat: Ein Treffen mit Präsident Barack Obama.

"Wir standen schon am Vortag Spalier und wurden dann ganz spontan nochmal für Montag eingeladen, sofern wir mindestens 20 Gebirgsschützen aufbringen können". Da die meisten auch arbeiten müssen, war das zunächst eine Herausforderung. Am Ende aber kamen 26 Schützen zusammen und der Bus fuhr los zur Verabschiedung des US-Präsidenten am Münchner Flughafen zum Abschluss des G7-Gipfels

"Es war sehr ergreifend für uns alle"

Von allzu strengen Sicherheitsvorkehrungen allerdings keine Spur: "Wir mussten zwar unsere Ausweise abgeben, durften aber sogar unseren Schnaps mitnehmen!" Dass es doch so "relativ locker" zuging, hat Freund selbst überrascht.

"Sprachlos" schreibt sie zu dem Selfie auf ihrer Profilseite. Thesi fehlten die Worte am Montagabend. Ihre Facebook-Freunde sind beeindruckt: Über 300 drückten schon auf "Gefällt mir". Zum Vergrößern HIER klicken.

Dann der große Moment: Der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama, schüttelte ihre Hand. "Wir standen alle in einer Reihe und er gab jedem von uns die Hand. Das war sehr persönlich und ergreifend für uns alle." In ihrer Stimme hört man immer noch heraus, wie sehr sie dieser Moment beeindruckt hat -  es sei "surreal" gewesen, was sich dort abspielte, als der mächtigste Mann der Welt plötzlich nur wenige Zentimeter vor ihr stand.

Die "Thesi" und Ehren-Oberleutnant Peter Freund vor der "Air Force One". Zum Vergrößern HIER klicken.

Dass er so eine Nähe und Offenheit zeigte, spreche für ihn als Menschen, meint Freund. Von Barack Obama als Mann ist die ehemalige Miss Herbstfest durchaus angetan: Er strahle eine "wahnsinnige Sympathie und Ruhe aus" - und hübsch wäre er außerdem! Was sie zudem sehr beeindruckte, war seine Respektsbekundung vor der bayerischen Tradition und den Werten der Gebirgsschützen.

Sekunden wurden zu gefühlten Minuten: All diese Eindrücke werden Theresa Freund für immer in Erinnerung bleiben. Und vielleicht wird sich auch Barack Obama an die netten Trachtler und die schöne, blonde deutsche Frau am Flugplatz gerne noch zurückerinnern...

Samerberger Tourismuschef begrüßte Obama

Zum Vergrößern HIER klicken: Anton Hötzelsperger (im roten Kreis) steht Spalier und beobachtet die Begrüßung Obamas durch Ministerpräsident Horst Seehofer. 

Der Leiter der Touristinformation am Samerberg, Anton Hötzelsperger, hatte ebenfalls die große Ehre Barack Obama treffen zu dürfen. Er gehörte zur Begrüßungsdelegation am Sonntag. "Als ich an der Reihe war, sagte ich 'Grüß Gott, welcome in Bavaria, Mister President'. Und der Präsident zeigte sich erfreut über die Freundlichkeit und Farbigkeit der Begrüßung. Das sah man ihm richtig an", berichtete Hötzelsperger dem OVB. Auch er betonte im Zeitungsinterview das besondere Charisma des Politikers, der es verstehe, den Menschen sehr persönlich zu begegnen.

mg   

Quelle: rosenheim24.de

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