Anlegesteg: Platzprobleme im Ernstfall

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Breitbrunn/Mühln - Der Freistaat hat einen Antrag gestellt, den Anlegesteg in Mühln zu verbreitern. Grund ist, dass die Einsatzfahrzeuge Probleme haben, auf die Fähre zu gelangen.

Sollte es auf der Herreninsel einmal zu einer Katastrophe kommen, sieht der Sondereinsatzplan des Landratsamtes Rosenheim vor, dass die Schwerverletzten von der Fähre nach Mühln (Gemeindebereich Breitbrunn) abtransportiert werden. Allerdings gibt es dabei ein Problem: Wenn der Wasserstand im Chiemsee ungünstig ist, dann entsteht zwischen Steg und Fähre eine Kante, auf der die Einsatzfahrzeuge aufsetzen können. Zudem hätten die Kranken- und Feuerwehrfahrzeuge an der Anlegestelle keinen Platz, um zu rangieren. Daher beantrage der Freistaat Bayern jetzt, den Steg in Mühln auf zehn Meter zu verbreitern und das Gelände um 50 Zentimeter anzuheben. Zudem sollen mehr Parkplätze für die Angestellten des Freistaates, die auf der Herreninsel tätig sind, entstehen.

Dem Gemeinderat ist das allerdings zu viel des Guten. Er votierte in seiner Sitzung am Dienstag dafür, die Anlegestelle nur auf eine Breite von acht Metern zu erweitern. Immerhin seien die Gemeindestraßen auch nur acht Meter breit, hieß es aus Kreisen der Gemeindevertreter. Außerdem sprachen sich die Mitglieder am Dienstag auch dafür aus, die Parkplätze gegebenenfalls zu verlegen. Dadurch solle verhindert werden, dass am Uferbereich in Mühln eine große Betonlandschaft entstehe. Diese Stellungnahmen wird nun vom Gemeinderat zurück an den Freistaat Bayern geschickt.

Bilder der Großübung 2011 auf Herrenchiemsee

Großübung auf der Herreninsel

Bilder von der Großübung auf der Herreninsel

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © amf

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