Ritt findet am Ostermontag statt

Rittbitten in Erlstätt für den Traunsteiner Georgi-Ritt

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Beim ersten Rittbitten für den Georgi-Ritt am Ostermontag in Traunstein bat der 1. Vorstand des St. Georgs-Vereins Traunstein, Albert Schmied in Erlstätt um zahlreiche Teilnahme.

Grabenstätt: Der St. Georgs-Verein Traunstein, der vor 125 Jahren gegründet wurde, kann auf die Teilnahme zahlreicher Erlstätter Rosserer hoffen. Auch Kardinal Reinhard Marx wird zum Festtag erwartet.

Zum ersten Rittbitten für den traditionellen Georgi-Ritt am Ostermontag, 28. März in Traunstein kamen die Mitglieder des St. Georgs-Verein Traunstein heuer besonders zahlreich nach Erlstätt. Dass der Saal im Gasthof Fliegl am Samstagabend bis auf den letzten Platz gefüllt war, kam nicht von ungefähr, denn der St. Georgs-Verein Traunstein feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. „Seit unserem Gründungsjahr 1891 ist viel passiert und unser Ritt ist nur ausgefallen, wenn eine Seuche oder Krieg war, sonst haben wir ihn bei jedem Wetter abgehalten und das werden wir auch weiterhin so machen“, betonte der 1. Vorstand des St. Georgs-Vereins Traunstein, Albert Schmied und lud die Erlstätter Rosserer zur zahlreichen Teilnahme an einer der größten Pferdewallfahrten Bayerns ein. Diesjährige Besonderheit am schönsten Festtag im Chiemgau sei die Teilnahme von Kardinal Reinhard Marx, der um 9 Uhr im Ettendorfer Kircherl die Festmesse zelebrieren werde. Nach der Segnung von Ross und Reiter durch den Kardinal bilde dessen Kutsche auf dem Rückweg die Spitze des Zuges. Dadurch werde sich der ganze Zeitplan um etwa 20 Minuten verzögern, so Schmied. Neu sei, dass die Reiter keine Biergutscheine mehr bekämen, sondern ein Kuvert mit 15 Euro.

Auf besseres Wetter als im Vorjahr, als es dicke Flocken schneite, hoffte der Sprecher der Erlstätter Rosserer Raimund Schützinger und fügte an: „Schnee ist aber immer noch besser als Regen“. Wenn sogar der Bischof da sei, „müssen wir uns natürlich besonders zusammenreißen und schauen, dass wir sauber daherkommen“, so Schützinger. Die Grüße der Stadt Traunstein und des verhinderten Oberbürgermeisters Christian Kegel überbrachte Stadtrat Ernst Haider und wünschte allen Teilnehmern einen „schönen und unfallfreien Ritt“. Zudem gratulierte er der Vorstandschaft des St. Georgs-Vereins Traunstein zum gelungenen Festabend in der Aula der Staatlichen Berufsschule. Die Resonanz sei dort überwältigend gewesen und dies zeige, in welcher Weise die ganze Region mit dem Traunsteiner Georgi-Ritt verbunden sei. Im Namen der Gemeinde wünschte Bürgermeister Georg Schützinger dem St. Georgs-Verein um Vorstand Albert Schmied und dessen Stellvertreter Martin Schweiger einen schönen Ritt und ein erfreuliches Festjahr. Musikalisch umrahmt wurde das Erlstätter Rittbitten von der Musikkapelle Grabenstätt und der Erlstätter Ministrantenmusi.

Der St. Georgs-Verein Traunstein fährt in den nächsten fünf Wochen noch zu dreizehn weiteren „Rittbitten“ – am kommenden Mittwoch, 17. Februar, nach Bergen (Gasthof zur Post), am Freitag, 19. Februar nach Inzell (Gasthof zum Gaßl), am Samstag, 20. Februar nach Siegsdorf (Gasthof Neue Post), am Mittwoch, 24. Februar nach Neukirchen (Festsaal Neukirchen), am Freitag, 26. Februar nach Stein an der Traun (Brauereigasthof Martini), am Samstag, 27. Februar nach St. Leonhard (Gasthaus St. Leonhard), am Mittwoch, 2. März nach Piding (Gasthof Altwirt), am Freitag, 4. März nach Vachendorf (Gasthof zur Post), am Samstag, 5. März nach Aufham (Gasthof Altwirt), am Mittwoch, 9. März nach Surberg (Gasthof Auerwirt), am Freitag, 11. März nach Chieming (Gasthof Berghof), am Samstag, 12. März nach Ruhpolding (Hotel zur Post) und am Samstag, 19. März nach Kammer (Gasthof zur Post). Eine Bittmesse gibt es am Sonntag, 13. März, um 9 Uhr im Ettendorfer Kircherl. Dort ist am Sonntag, 3. April, um 19 Uhr auch eine Dankmesse geplant.

Markus Müller

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