Ordentliche Auslöse - Neuer Maibaum für Erlstätt

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Der Maibaum steht endlich!

Grabenstätt - Nachdem den Erlstättern der Maibaum geklaut wurde, musste man sich erst auf eine Auslöse einigen. Und dann stand dem Aufstellen mit anschließendem Fest nichts mehr im Weg:

Zahlreiche Besucher genossen das Aufstellen des Erlstätter Maibaums bei herrlichem Frühlingswetter. Nachdem ihn die Maibaum-Diebe des GTEV „Chiemgauer“ Grabenstätt mit dem Bulldog nach Erlstätt zurückgebracht hatten, wurde er vom Pferdegespann von Sepp Schillinger zum Dorfplatz gefahren.

Als Auslöse hatte man für jeden Trachtler eine Brotzeit, zwei Maß Bier und insgesamt 150 Liter „Wachtenbier“ vereinbart. Unter den gespannten Augen von Jung und Alt und unter der fachkundigen Anleitung von Zimmerer Gerhard Wirnshofer machten sich die Trachtler und der Erlstätter Burschenverein umgehend gemeinsam an die Arbeit.

Die schweißtreibende Arbeit war beim anschließenden Fest schnell vergessen.

Mit unterschiedlich langen Holzstangen (Schwalben) und viel Muskelkraft und Geschick wurde die 32 Meter lange, etwa 80 Jahre alte Fichte Stück für Stück nach oben gehievt. Das unebene Gelände und die räumliche Enge zwischen den Häusern machten das schwierige Unterfangen nicht gerade leichter. Als der von Josef Schützinger gestiftete, festlich geschmückte Baum gegen 15 Uhr mit vereinten Kräften in seine angestammte Position gebracht und fest verankert wurde, waren den rund 50 schweißgebadeten Männern die Freude und Erleichterung förmlich ins Gesicht geschrieben.

Keine Frage, das kühle und süffige Bier, das ihnen gereicht wurde, hatten sie sich wahrlich verdient. Dass Erlstätt vier Jahre nach dem letzten Maibaumaufstellen wieder einen neuen Maibaum hat, wurde bis in den Abend hinein gefeiert. Bestens unterhalten wurden die Besucher von der Musikkapelle Grabenstätt, die mittags noch am Grabenstätter Maimarkt aufgespielt hatte. Ihre Plattlkünste zeigten die Aktiven des Trachtenvereins.

Für die hervorragende Bewirtung sorgte der gastgebende Burschenverein mit seinen feschen Bedienungen. Man sei guter Hoffnung, hieß es am Rande des Festes, dass man den nächsten Maibaum auf dem angedachten Dorfplatz am alten Erlstätter Schulhaus aufstellen könne.

Erlstätt hat einen Maibaum - und feiert ausgiebig

mmü

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