Besuch von Irmengard-Hof der Björn Schulz Stiftung

Landrat Berthaler: "Ich bin beeindruckt von der Arbeit"

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Landrat Wolfgang Berthaler (re.) informierte sich zusammen mit Dr. Manuel Diller (li.) bei Marjon Bos (Mi.), Agnes Niederthanner (li.) und Angelika Lorenz (re.) über den Irmengard-Hof.

Gstadt - Bei Besuch des Irmengard-Hofs der Björn Schulz Stiftung, die Familien mit schwer erkrankten Kindern unterstützt: Landrat Berthaler nennt den Hof ein Vorzeigeprojekt der Region und will neue Projekte weiterhin unterstützen.

Bei seinem Besuch am Irmengard-Hof der Björn Schulz Stiftung in dieser Woche informierte sich Wolfgang Berthaler, Landrat des Landkreises Rosenheim, zusammen mit Dr. Manuel Diller von der Abteilung für kommunale und soziale Angelegenheiten des Landkreises über neue Projekte des Erholungshauses der Björn Schulz Stiftung am Chiemsee.

Berthaler war zum ersten Mal am Irmengard-Hof, dem stiftungseigenen Erholungshaus für Familien mit schwerkranken Kindern und Kindern mit Behinderung. „Ich bin beeindruckt von der Arbeit, die hier für die Familien geleistet wird. Eine hervorragende Einrichtung mit sehr schönen Räumlichkeiten und einem professionellen Team“, sagte er nach dem Rundgang. Der Landkreis werde sich dafür einsetzen, dass besonders die neuen Projekte Unterstützung finden, kündigte Berthaler an.

Dazu gehören die von der Stiftung geplanten Geschwistertreffen für Familien rund um den Chiemsee und die Auszeiten für Mütter von schwerkranken Kindern. „Darauf haben wir im Landkreis noch gewartet. Diese Sonderprojekte ergänzen sehr gut die bereits bestehenden Angebote für die Familien in der Region.“ So ist mit Dr. Diller künftig auch ein engerer Austausch auf fachlicher Ebene mit dem Landkreis geplant. Insgesamt habe der Irmengard-Hof ebenso touristische Werbewirkung für die ganze Chiemseeregion, so Berthaler.

Über die Björn Schulz Stiftung

Der Leitsatz der Stiftungsarbeit lautet: „Wenn ein Kind schwer erkrankt, ist immer die gesamte Familie betroffen“. Seit 20 Jahren begleitet die Björn Schulz Stiftung Familien mit lebensbedrohlich und lebensverkürzend erkrankten Kindern und jungen Erwachsenen bis 35 Jahre ab dem Zeitpunkt der Diagnose, während des Krankheitsverlaufs und über den Tod des Kindes hinaus. Dies geschieht im stationären Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin und in ambulanten Diensten in Berlin und Brandenburg.

Darüber hinaus gibt es eine breite Palette ambulanter Dienste in Berlin und überregional für die betroffenen Familien. Für die Erholung stehen Nachsorgehäuser auf Sylt und am Chiemsee zur Verfügung. Die Björn Schulz Stiftung ist benannt nach einem kleinen Jungen, der 1982 mit nur sieben Jahren an Leukämie verstarb. Sein Tod war für seine Eltern und andere Familien der Impuls, einen Elternselbsthilfeverein ins Leben zu rufen, der 1996 die Björn Schulz Stiftung gegründet hat.

Die Arbeit der Björn Schulz Stiftung wird zu einem großen Teil aus Spenden finanziert. Die Stiftung ist Träger des DZI-Spendensiegels und bereits mehrfach regional und überregional für ihre Arbeit ausgezeichnet worden. www.bjoern-schulz-stiftung.de

Über den Irmengard-Hof

Der Irmengard-Hof ist das Erholungshaus der Björn Schulz Stiftung für Kinder mit schwerer Erkrankung oder Behinderung und ihre Familien in Gstadt am Chiemsee. Der landschaftlich traumhaft gelegene Irmengard-Hof ermöglicht seinen Gästen individuellen Rückzug. Hier ist Zeit und Raum für Austausch und Begegnung in der Familie oder mit Gleichaltrigen, um für die Bewältigung einer herausfordernden Lebenssituation neue Kraft, Selbstvertrauen und Lebensfreude zu schöpfen.

Spezielle Angebote wenden sich an die gesamte Familie sowie an Geschwisterkinder. Ebenso finden Mütter von pflegebedürftigen Kindern in Auszeit-Wochenenden mal wieder etwas Zeit für sich selbst. Den Gästen stehen 24 Zimmer mit rund 90 Betten sowie vielfältige Gemeinschaftsräume und eine großzügige Gartenanlage mit Tiergehege sowie Spiel- und Bolzplatz zur Verfügung.

Pressemitteilung Björn Schulz Stiftung

Quelle: rosenheim24.de

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