"Die Skateranlage ist fantastisch"

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Halfing - Mitte September war es noch ein planierter und aufgekiester Platz, nun tummeln sich hier Skateboarder.

Bei traumhaft schönem Herbstwetter begrüßte Halfings Bürgermeister Peter Böck mehr als 100 Gäste aus nah und fern bei der feierlichen Eröffnung der Skateboardanlage.

Die Gemeinde Halfing löse hiermit ein lang gegebenes Versprechen ein, so der Bürgermeister. Im Frühjahr wurde das erste Halfinger Jugendforum initiiert, Hauptthema war dabei der Skaterplatz. Der 13-jährige Halfinger Adrian Hauenstein, seit mehr als eineinhalb Jahren begeisterter Skateboarder, skizzierte seinen Traum von einem Skateboardpark. Mit Hilfe des 20-Jährigen Bad Endorfer Skaters Tom Eckert gingen die Planungen anschließend schnell voran. Ende Oktober wurde der Bau konkret angegangen. Knapp fünf Wochen später stehen nun die Rampen, Grindstangen und Bänke aus Stahl und in Beton gegossen fertig da.

Insgesamt kostete die Anlage mehr als 80.000 Euro, knapp ein Viertel werde dabei aus Fördermitteln, Spenden und Zuschüssen gedeckt, so der Bürgermeister in seiner Eröffnungsrede. Böck dankte auch dem örtlichen Theaterverein, der 3500 Euro spendete, sowie dem Kleidermarktverkauf-Team, das eine "Lümmelbank" stiften wird. "Dies ist auch ein Zeichen der Wertschätzung der Jugend", erklärte der Bürgermeister beim Zerschneiden des rot-weißen Bandes.

Tom Eckert und Adrian Hauenstein durften zwar offiziell als Erste die Rampen befahren, aber danach gab es für alle jugendlichen Skater kein Halten mehr. Hauenstein war begeistert, denn der Endorfer Park mit seinen Mini-Rampen sei im Vergleich dazu "total langweilig". Auch Tom Eckert findet die Skateranlage "fantastisch". Weit und breit gebe es keinen solchen Skaterpark, selbst aus Bad Endorf und Rosenheim seien seine Skaterfreunde gekommen. Mit einem "Danke für den Skaterpark an die Halfinger Gemeinde" wagte er sich an eine 360-Grad- Drehung samt Board.

Die Zuschauer zeigten sich beeindruckt von der Anlage und den Kunststücken der Skater. Manch ältere Gäste wünschten sich, noch einmal 20 Jahre jünger zu sein, um selbst auch auf dem Skateboard über die Rampen und Stangen zu boarden.

elk/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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