Flutlicht für Bolzplatz, Funktionsgebäude und Abwasseranschluss behandelt

Zusätzliche Strahler zahlt Gemeinde

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Halfing - In seiner jüngsten Sitzung entschied der Gemeinderat in Halfing, dass der Bolzplatz beim Freizeitgelände am Naturerlebnisweiher eine Flutlichtanlage erhält.

Die Kosten dafür übernimmt der FC Halfing. Die von der Gemeinde gewünschten zusätzlichen Strahler für 5200 Euro ohne Mehrwertsteuer werden auch von ihr übernommen. Für die Skateranlage will man sich in Halfing in einem Jugendforum über die gewünschten Gerätschaften austauschen und anschließend Angebote einholen.

Zum geplanten Funktionsgebäude wurde in einem informellen Gespräch zwischen Bauausschuss und Sportverein der Bedarf ermittelt - zwei Umkleiden, Duschen, Kiosk, Toiletten sowie Lager- und Technikraum sollen entstehen. Ein Problem stellt der Aufwand für Heizung, Warmwasser und Lüftung dar, da das Gebäude in den Wintermonaten nicht genutzt wird. Hier will man sich mit Fachleuten wegen Machbarkeit und Kosten kurzschließen. Einig war man sich im Gremium, dass die anfangs angedachten 100 000 Euro für das Gebäude nicht ausreichen werden. Ohne Gegenstimme genehmigt wurde die Neufassung der Geschäftsordnung des Gemeinderates aufgrund gesetzlich geänderter Zuständigkeiten in personalrechtlichen Angelegenheiten.

Eine ganze Reihe Bauanfragen standen zudem auf der Tagesordnung. So darf eine Antagstellerin in der Chiemseestraße ein Wohn- und Geschäftshaus errichten, das gemeindliche Einvernehmen erhielt zudem die Anfrage einer weiteren Bauherrin zum Einbau einer Schleppdachgaube in der Rosenheimer Straße. Dies war nun aufgrund der Änderung der Bauordnung möglich.

50 Prozent für Anschluss anzahlen

Die Arbeiten für den Anschluss der Außenbereiche an die gemeindliche Kläranlage haben begonnen. Nun beschloss die Kommune die Einhebung einer Vorauszahlung in Höhe von 50 Prozent der zu erwartenden Kosten. Die dafür erforderliche Ermittlung der Geschossflächen soll bis Ende Juli abgeschlossen sein, anschließend werden Gebührenbescheide verschickt. Weiter nahm man das Honorarangebot des Ingenieurbüros Dippold & Gerold zur Erschließung des Baugebietes "Östlich der Chiemseestraße" an. Die Höhe richtet sich dann nach dem Ergebnis der Ausschreibung. Eine Zonenüberwachung zur Wasserversorgung wird es vorerst nicht geben. Hier will man sich erst erkundigen, ob nicht eine Alternativlösung mit herkömmlichen Zählern den gleichen Zweck erfüllt und billiger zu haben ist.

Abschließend dankte Bürgermeister Peter Böck dem Kleidermarktteam für die 2000-Euro-Spende für eine Schwimminsel, dies sei eine tolle Sache.

Bürgerversammlung ist am Mittwoch.

mv/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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