Trotz Rauchentwicklung

Mysteriös: Wespennest löst Großeinsatz aus

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Statt einem Feuer erwartete die Floriansjünger ein Wespennest.

Höslwang - Die Feuerwehr wurde am Sonntag zu einem Großeinsatz nach Almertsham gerufen - statt einem Brandherd fanden sie dort aber was ganz anderes vor.

UPDATE, 07.15 Uhr:

Ein 47-Jähriger aus Almertsham wurde am Sonntag, am frühen Vormittag, in seiner Wohnung auf Brandgeruch und einer Rauchentwicklung aufmerksam. Der Rauch ging von einem Jalousie-Kasten oberhalb einer Balkontür aus. Die Bewohner versuchten durch Einsatz von Wasser und Feuerlöscher die leichte Rauchentwicklung einzudämmen. Gleichzeitig wurde über Notruf ein angehender Schwelbrand eines Dachstuhls mitgeteilt.

Durch das beherzte Eingreifen der Bewohner waren bei Eintreffen der Feuerwehren aus Höslwang, Hemhof und Bad Endorf, keine Löscharbeiten mehr notwendig.

Bei der Suche nach der Brandursache stießen Kräfte der Feuerwehr im Jalousie-Kasten auf ein angekokeltes Wespennest. Auch das dortige Dämmmaterial war minimal in Mitleidenschaft gezogen worden.

Offensichtlich war es zur Selbstentzündung des Wespennestes gekommen. Der Grund hierfür ist nicht bekannt.

Glücklicherweise kam niemand, bis auf ein paar Wespen, zu Schaden.

Die umliegenden Feuerwehren und der Rettungsdienst waren insgesamt mit circa 35 Kräften vor Ort.

Erstmeldung:

Die Feuerwehr wurde am Sonntag zu einer Rauchentwicklung in einem Dachgeschoss in Almertsham gerufen. 

Es folgte die gründliche Suche nach einem vermeintlichen Brandherd - sogar eine Wärmebildkamera kam zu Einsatz. Schließlich konnte aber kein Brandherd entdeckt werden. 

Umsonst rückten die Floriansjünger aber nicht an: Sie entfernten am Einsatzort gleich noch ein Wespennest.

Ungewöhnlicher Einsatz für Feuerwehr: Wespen statt Brand

bp/amf/Pressemeldung Polizeiinspektion Prien

Quelle: rosenheim24.de

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