Koma-Saufen ist ein Wettbewerb

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Chieming - Wer verträgt mehr? Diese Frage stellt sich beim Koma-Saufen, so ein Schüler im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema "Jugend, Alkohol und Gewalt".

Koma-Saufen ist ein Wettbewerb, bei dem es darauf ankommt, wer mehr verträgt. Dies antwortete ein Schüler auf eine entsprechende Frage des Traunsteiner Oberbürgermeisters Manfred Kösterke im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Jugend, Alkohol und Gewalt“ im Gasthaus „Oberwirt“.

Der Vizepräsident des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd, Robert Heimberger, gab bekannt, dass im vergangenen Jahr 16 Prozent (rund 65.000) aller aufgeklärten Straftaten in Bayern unter Alkoholeinfluss begangen worden seien. Mehr als 40 Prozent davon wiederum seien mit Körperverletzungen verbunden. Und rund 18 Prozent davon betrafen Jugendliche, die unter Alkoholeinfluss standen.

„Alarmierend“ sei dabei, so sagte Heimberger, dass das so genannte Koma-Saufen wie auch die Flatrate-Partys rasant zunähmen. Diese Fakten belegen eindeutig, dass Alkohol der Aggressivverstärker Nummer eins sei.

Lesen Sie mehr dazu in der Mittwochsausgabe der Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa

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