Breitband-Förderung:

Diese Gemeinden bekommen die Finanzspritze

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Prien - Ein großes Geheimnis ist daraus gemacht worden, welche drei Gemeinden jetzt die Finanzspritze für den Breitband-Ausbau bekommen. Im Priener Rathaus wurde es jetzt gelüftet:

Stolz verkündete der Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat an diesem Mittwoch, welche drei Gemeinden in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein einen Förderbescheid bekommen. Aber was bedeutet das genau, für die Kommunen? Mit den Bescheiden können nun schon 360 Kommunen mit einer Gesamtfördersumme von über 113 Millionen Euro in den Breitbandausbau starten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden über 3600 km Glasfaserleitungen verlegt. "Mit unserem bundesweit einmaligen Förderprogramm von 1,5 Milliarden Euro bis 2018 bringen wir ganz Bayern an das schnelle Netz. Jede Gemeinde erhält eine Ausfahrt von der Datenautobahn", kündigte Söder an. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 6200 persönlichen Gesprächen wurde fast jede Gemeinde beraten und während des Verfahrens begleitet.

Und in der Region kommen jetzt auch drei Gemeinden in den Förder-Genuss: Frasdorf erhält - in einem ersten Schritt - 314.503 Euro aus dem Pot, Prien bekommt 105.555 Euro und Siegsdorf kriegt 152.141 Euro. "Das ist aber nur der erste Schritt für die Gemeinden. In den nächsten Jahren werden noch weitere Gelder fließen", versprach Söder. Im Rahmen seiner Heimatstrategie versucht er so, auch die ländlichen Gemeinden zu stärken und wirtschaftlich voranzubringen, denn "Bayern ist nicht nur der Marienplatz in München". Er engagiere sich daher für die Stärkung der Regionen und die Dezentralisierung - gerade im Bereich der Breitband-Förderung. Das wussten auch die Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Klaus Stöttner zu schätzen und bedankten sich am Mittwoch in Prien bei dem Minister: "Sie haben zwei Dinge erreicht: Einerseits, ein Förderprogramm aufzulegen, wie es in ganz Europa kein zweites Mal zu finden ist und andererseits, die bürokratischen Hürden abzuschaffen," so Lederer. 

Für Söder ging es anschließend weiter auf das Schloss Herrenchiemsee, wo er gleich mehrere Hotspots für die Herren- und Fraueninsel freischaltet: "Auf der Herren- und Fraueninsel kann ab sofort kostenfrei im Internet gesurft werden“, kündigte Finanzminister Dr. Markus Söder an. Mit dem kostenfreien WLAN "@BayernWLAN" können Besucher Informationen zu dem Schloss und seiner Umgebung direkt vom Smartphone abrufen und Erinnerungsfotos sofort an Freunde und Verwandte verschicken. "Die Chiemsee-Inseln gehen online", freute sich Söder.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © ps

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