Irmengardhof: Erholungsort für Familien

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Im liebevoll gestalteten Spielzimmer für schwer kranke Kinder: MdB Daniela Ludwig und Angelika Lorenz von der Björn-Schulz-Stiftung.

Gstadt - In 12 Zimmern können sich Familien schwer kranker Kinder bereits erholen. Für den weiteren Ausbau sucht der Irmenhof noch nach Spendern.

Aus einer Baustelle ist ein Vorzeigeprojekt und ein Erholungsort für Familien mit schwer kranken Kindern geworden: der Irmengardhof der Björn-Schulz-Stiftung in Mitterndorf bei Gstadt am Chiemsee kann bereits die ersten Gäste beherbergen. 12 Zimmer sind fertig und bieten den Familien die Möglichkeit, sich von Strapazen zu erholen und Ablenkung zu finden. Erst kürzlich war eine 30-köpfige Gruppe aus Brandenburg zu Gast. Bis zum Winter soll auch der zweite Bauabschnitt fertig sein – und hier ist die Stiftung noch auf der Suche nach Spendern und Paten für die restlichen 12 Zimmer.

Die Botschafterin dieses Projektes und heimische CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig appellierte bei einem Besuch im Irmengardhof an die Bevölkerung und die Wirtschaft, sich für dieses Projekt zu engagieren. „Hier kommt Hilfe direkt an, und jeder kann bei einem Besuch im Irmengardhof sehen, wo sein Geld oder seine Sachspende bleibt.“ Die Leser des OVB und seiner Heimatzeitungen hatten bei der Spendenaktion 2010 mit einer satten Unterstützung dafür gesorgt, dass der erste Bauabschnitt fertig wurde. Eine ganze Etage des Hauses heißt deshalb jetzt offiziell „OVB-Etage“ und ist mit einem Messingschild so gekennzeichnet.

Angelika Lorenz von der Björn-Schulz-Stiftung freut sich nicht nur über Geldspenden. „Wir können auch Sachspendens sehr gut gebrauchen. Deko-Artikel fehlen noch jede Menge. Die größten Posten sind aber die Photovoltaik-Anlage, die 150.000 Euro kostet, und die Patenschaften für die einzelnen Zimmer.“ Ein Zimmer kostet 9.800 Euro – enthalten darin ist alles vom Fensterstock über den Vorhang bis hin zum Bett. „Es können aber auch Einzelteile für ein Zimmer sein, wie etwa die Betten oder die Vorhänge“, erklärt Angelika Lorenz. Sie lädt alle Interessierten und möglichen Spender ein, an einer Führung durch das Haus teilzunehmen. Daniela Ludwig will sich selbst um Besuchs- und Gesprächstermine vor Ort kümmern, unter anderem mit Unternehmern und Vertreterinnen der Frauen-Union.

Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig, MdB

Quelle: rosenheim24.de

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