Neuer Halt soll Auslastung erhöhen

"Chiemgau Express" bereitet Landkreis Sorge

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Rosenheim/Bad Endorf - Der "Nachtexpress Chiemgau" ist zu wenig ausgelastet. Abhilfe soll nun eine Kooperation mit dem Landkreis Traunstein und eine bessere Anbindung an den Eiskeller schaffen.

Vier Nachtbusse, die unter anderem zur Vermeidung sogenannter Diskounfälle im Einsatz sind, verkehren derzeit im Landkreis Rosenheim. Während die Linien im Inn- und Mangfalltal seit über 20 Jahren gut angenommen werden und sich mittlerweile auch die Fahrgastzahlen auf der im Raum Wasserburg angebotenen Route stabilisiert haben, bereitet die Auslastung des "Nachtexpress Chiemgau" dem Landkreis Sorgen. Dies gab Landrat Josef Neiderhell bei der gestrigen Sitzung des Kreistags bekannt, bei der Geschäftsführer Hans Zagler von der Rosenheimer Verkehrsgesellschaft (RoVG) einen Sachstandsbericht zur Situation des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Landkreis gab.

Um die Akzeptanz des Busses im Chiemgau zu erhöhen, denkt die RoVG laut Zagler über eine Änderung bei dessen Anbindung in den Landkreis Traunstein nach. Weil der derzeitige Umsteigepunkt in Übersee nur wenig genutzt werde, soll er nach Grassau verlegt werden. Damit könnte auch Rottau - auf der Basis einer Zuzahlung des Landkreises Traunstein - erstmals in die Linienführung integriert werden. Darüber hinaus ist an eine Optimierung bei der Anfahrt des "Eiskellers" in Aschau gedacht, da sich das Lokal als der am stärksten frequentierte Treffpunkt für Jugendliche entpuppt habe.

Der Landrat erhofft sich durch die angekündigten Maßnahmen eine stärkere Nutzung des Nachtbusses: "Es würde dem Landkreis guttun, wenn der Nachexpress überall als eine gute Einrichtung wahrgenommen würde und auch entsprechend genutzt wird."

tt

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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