Waldorfschüler feiern ihr Abitur

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Die vier besten Absolventen der Waldorfschule Chiemgau, alle mit einer Eins vor dem Komma, sind Lara Scherrieble, Saskia Frehde, Moritz Feuchtmeir und Mirjam Lauterborn (von links).

Prien/Marquartstein - In feierlichem Rahmen erhielten 24 Absolventen der Freien Waldorfschule ihre Abi-Zeugnisse. Vier Schüler schlossen mit einer Eins vor dem Komma ab.

In feierlichem Rahmen erhielten 24 Absolventen der Freien Waldorfschule Chiemgau Prien ihre Abiturzeugnisse zusammen mit den Abiturienten des Staatlichen Landschulheims in Marquartstein in dessen Festsaal. Wie schon mehrmals zuvor hatte das LSH die Waldorfschule bei der Durchführung der Prüfung betreut und die Prüfungsarbeiten mit beurteilt.

Beste Abiturienten der Freien Waldorfschule Chiemgau waren mit einem Notendurchschnitt von 1,6 Saskia Frehde aus Prien, Moritz Feuchtmeir aus Rimsting (1,7), Lara Scherrieble (1,8) und Mirjam Lauterborn (1,9), beide aus Prien.

In ihrer Ansprache bescheinigte Schulleiterin Andrea Wiericks den scheidenden Abiturienten, neben allen Kenntnissen und Fähigkeiten auch eine hohe soziale Kompetenz erworben zu haben. Das sei nicht zuletzt im behutsamen Umgang mit jüngeren Schülern zu sehen gewesen. Als Wunsch gab sie ihnen mit, diese Sozialkompetenz in ihrem Leben noch zu vertiefen und sich von Senecas Worten beflügeln zu lassen: "Nicht weil es so schwer ist, wagen wir es nicht - sondern weil wir es nicht wagen, ist es so schwer."

Musikalisch feierlich umrahmt wurde der Festakt, bei dem insgesamt 97 Abiturzeugnisse ausgehändigt wurden, durch die Q12-Band des LSH und einen A-cappella Chor, bestehend aus den Abiturienten der Waldorfschule. Unter Leitung von Felix Pröbstl, selbst Schulabsolvent, sang der Chor mehrstimmig zwei eindrucksvolle, gut einstudierte Lieder.

Bei der Übergabe der Zeugnisse durch Wiericks ertönten auf Initiative der Schüler aus dem Lautsprecher bei Jedem einige Takte seiner Wunschmelodie.

Der Leiter des LSH, Oberstudiendirektor Erwin Appenzeller, freute sich über die gute Zusammenarbeit mit der Waldorfschule, mit der stets ein angenehmes Arbeiten möglich gewesen sei. Er erinnerte daran, dass ein Ministerialbeauftragter im Gespräch einmal auch das Landschulheim Marquartstein als "eine Art Waldorfschule" bezeichnet hatte. Der Schulleiter betonte, dass er sehr stolz darauf sei, nachdem er die Waldorfschule in Prien kennen gelernt hatte.

Mit Geschenkkörben für die Lehrer der Gastschule bedankte sich die Waldorfschule für die gute Betreuung während der Prüfungen.

gi

Quelle: rosenheim24.de

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