Wegen ihnen baten Asylbewerber im Landratsamt um Verlegung von Prien

Priener "Störenfriede" können nicht verlegt werden

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Rosenheim/Prien - Am Montag sorgte ein vermeintlicher Sitzstreik von Asylbewerbern vor dem Rosenheimer Landratsamt für Aufsehen. Der Grund für ihr Erscheinen waren Probleme in ihrer Unterkunft in Prien - sie baten um Verlegung:

Am Montag kamen Asylbewerber, die momentan in einer Priener Flüchtlingsunterkunft untergebracht sind, ins Rosenheimer Landratsamt und trugen ihr Anlegen vor. "Das waren mehrere Familien, etwa 40 Personen, die gemeinsam ihr Anliegen vortragen wollten", so erläuterte Landratsamt-Pressesprecher Michael Fischer. "Dort gibt es leider immer wieder ein, zwei Leute die Ärger machen, unter dem dann alle anderen dort leiden!", erklärte Fischer. Daher hätten die syrischen Flüchtlinge um ihre Verlegung gebeten. In einem sachlichen und ruhigen Gespräch sei ihnen daraufhin erklärt worden, dass dies nicht sofort möglich sei.

Wie Radio Charivari nun berichtet, gingen die vielen Auseinandersetzungen in der Priener Flüchtlingsunterkunft zumeist von drei einzelnen Flüchtlingen aus – verlegt werden können diese Störenfriede aber nicht so einfach. Priens Sozialreferentin Eva Munkler sagte gegenüber Radio Charivari, die Turnhalle unterliege dem Landratsamt – und dieses argumentiere so, dass ja dauerhaft ein Sicherheitsdienst anwesend sei. Einer der Störenfriede wurde nach einem Übergriff am Wochenende laut Polizei in Gewahrsam genommen. Munkler hofft, dass dadurch nun etwas mehr Frieden einkehrt. Prinzipiell laufe die Halle gut, es seien stets die Selben, die Unruhe stiften.

mh/Radio Charivari

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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