Aus dem Marktgemeinderat Prien

Einheimische sollen Privileg auf Bauland bekommen 

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Prien - Gerade weil Baugrund in der Stadt auch bei Auswärtigen begehrt ist, hoffen junge Familien ein Grundstück von ihrer Heimatgemeinde im sogenannten Einheimischenmodell billiger zu bekommen. Das berichtet das OVB. 

Aufgrund der Chiemseeschutzverordnung seien Baugründe in Prien sehr rar und entsprechend teuer. Das letzte größere Baugebiet mit mehreren Parzellen, das zu Preisen unter Marktwert an Priener zur Verfügung stand, war 1996 - vor dem Eisvogelweg, an dem 2015 acht Baugrundstücke bereit standen. 

Der Bedarf an Baugrundstücken sei bei den Prienern sehr hoch. Dies ließe sich mit dem Interesse an den sechs Doppelhausparzellen unterstreichen, die vor knapp vier Jahren neben dem neuen Haus für Kinder Marquette entstanden sind. Sie wurden knapp unter Marktwert veräußert. Die Zahl der Bewerber war so groß, dass die Grundstücke damals verlost werden mussten. 

Zwei Jahre zuvor hatten sich elf junge Priener Familien gemeinsam in einem Schreiben unter dem Motto „Zukunftsfähigkeit durch Familienfreundlichkeit“ mit ihrem Wunsch nach Bauland für Einheimische an die Gemeinde gewandt. Im Rathaus werde zudem eine Liste der Interessenten geführt.

Obwohl die Gemeinde günstigen Baugrund nicht anbieten kann, wolle sie offenbar neues Bauland für Einheimische schaffen. Begünstigte im Einheimischenmodell müssen spätestens fünf Jahre nach Abschluss des Vertrags mit der Gemeinde mit dem Bau fertig sein und sind 15 Jahre an den Vertrag gebunden, dürfen so lange nicht verkaufen. 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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