Keine Asylbewerberunterkunft in Prien

Kehrtwende: Lechnerhaus bleibt stehen!

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Prien - Eigentlich hatte der Priener Gemeinderat beschlossen, das Lechnerhaus abzureißen und dort eine Unterkunft für insgesamt 70 Asylbewerber, bestehend aus insgesamt zwölf Wohneinheiten, zu bauen.

Doch jetzt hat das Gremium die Pläne überraschend auf Eis gelegt. Das schreibt die Chiemgau-Zeitung in ihrer Freitagsausgabe und berichtet weiter, dass das 1,4 Millionen Euro teure Projekt bei den Räten bei weitem nicht unumstritten war. Letztlich hätte sich eine Mehrheit jedoch dafür ausgesprochen.

Doch warum nun die Kehrtwende? Bürgermeister Seifert klärte auf Anfrage der Chiemgau-Zeitung, dass er am 11. April erstmals einen konkreten Hinweis auf eine Änderung der Politik in Bund und Land in Sachen Flüchtlingsunterkünfte bekommen hätte. Deswegen kam das Projekt jetzt nochmal auf den Tisch und der Gemeinderat beschloss in einem zweiten Entscheid einstimmig, "das Projekt zur Schaffung einer Unterkunft für Flüchtlinge und sozial gebundenen Wohnraum im Lechnerhaus zunächst zu stoppen und bis auf Weiteres auszusetzen".

Auch eine Gruppe engagierter Bürger ist gegen den Abriss und hätte im Zweifel auch ein Bürgerbegehren initiieren wollen. Wie es damit nun weitergeht, ist aktuell unklar.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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